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    • 6.3 Für wen eignen sich welche Kommunikationsplattformen?

      In dieser Lektion 

      • schauen wir uns das Social Media Prisma an.
      • sprechen über Social Media Aktivitäten.
      • gehen wir auch die bekannte Plattformen ein.
      • geben wir Hilfestellung zum Post auf Social Media.


      Eine Art Überblick

      Mit Hilfe des Social Media Prisma, die Ethority, Digital Pioneer, Marketing Artist & Futurist und Sten Franke erstellt haben, kannst du dir einen differenzierteren Eindruck über das verschaffen, was als Social Media bezeichnet wird.

      Das Social Prisma zeigt die Landschaft der genutzten Social Media mit den Top 250 Social Media Networks, Apps, Tools und Plattformen, zugeordnet zu verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (Stand: 2017/18).

      Prisma


      Die Menschen verteilen sich auf diese sich ständig verändernden Plattformen sehr heterogen. Auch du wirst deine Zielgruppen teilweise auf Nischenangeboten finden.

      Betrachtest du die Entwicklung aber über mehrere Jahre hinweg, zeigt sich die anhaltende Dominanz großer Netzwerke wie Facebook, YouTube, Instagram, Twitter, Pinterest oder LinkedIn. Deren Nutzung hat sich zwar über die Jahre immer wieder verändert, aber dort triffst du eine Vielzahl an "professionellen" Mitmenschen an, die dich unterstützen können, deine Marke aufzubauen.

      Heutzutage muss man im Grunde auf mindestens 2-3 Mainstream-Plattformen vertreten sein. Alleine um zu verstehen, was sich aktuell gerade verändert im Marketing. Und wie es sich von Plattform zu Plattform unterscheiden kann.

      So blickte man vor 5 Jahren noch sehr entertainig auf Social Media. Nur wenige wussten es bereits damals professionell für ihre Zwecke zu nutzen.

      Seitdem hat sich aber viel verändert in der Sicht auf die sozialen Netzwerke. Heute verstehen viele Unternehmen, dass diese Medien gar wichtiger für sie sind als die alten.

      Social Media explained
      "July 26, 2015" by osseous is licensed under CC BY 2.0


      Entsprechend deutlich ist die hohe Dynamik in diesem Bereich. Viele der aufgeführten Social Media überleben nur kurze Zeit und so verändert sich die Social-Media-Landschaft ständig.

      "Seit der Veröffentlichung der Version 6 des Social Media Prismas haben über 50% der Plattformen Ihren Platz räumen müssen. Jedoch sind auch neue Kategorien entstanden, wieder andere fielen ganz heraus oder die zugeordneten Plattformen wurden neuen Kategorien zugeteilt. Die Kategorien Health/Fitness, Lifecasting/Lifestreams und Chatbots Services verdeutlichen, dass das digitale Echtzeiterlebnis und die Vernetzung des Nutzers im Mittelpunkt der Entwicklung stehen." schreibt Ethority und tituliert die Entwicklungen im Bereich Social Media 2017 / 2018 zusammenfassend als "Wandel durch disruptive Innovation".


    • Kernpunkte

      Grundlegend zu überlegen und vorzubereiten bei allen Social Media Aktivitäten:

      1. Profilbeschreibungen werden fast überall benötigt

      • Wie könnten Sie sich, ihre Marke oder Unternehmen beschreiben?
      • Überlegen Sie, was Sie als Unternehmensbild einstellt. Vielleicht ihr Logo?
      • Für das Titelbild benötigen Sie eventuell noch ein Foto. Vielleicht zeigen Sie ihr Geschäft oder ein Produkt von ihnen? Canva zur Bearbeitung ihrer Fotos kennen Sie ja bereits wink

      2. Überlege wen Sie adressieren möchten?

      • Presse, Verbände, ... im Rahmen deiner Öffentlichkeitsarbeit
      • Lieferanten, Kunden, ... im Rahmen deiner Marktkommunikation

      3. Überlege welche Ziele Sie erreichen möchten?

      • Markenimage stärken (WHY)
      • Expertise vermitteln (HOW)
      • Produkte vorstellen (WHAT)

      4. Specials überlegen

      • Call-to-Action um mit einer konkreten Handlungsaufforderung Nutzer*innen zum Handeln zu bewegen
      • Werbeanzeigen für bestimmte Inhalte oder Produkte schalten
      • Events ankündigen
      • Targeting-Funktionen nutzen, die ihnen die Plattformen anbieten aufgrund der Daten ihrer Mitglieder*innen für eine gezielte Zielgruppenansprache - wie zum Beispiel hier bei Facebook  

      5. Niemals machen

      • Personen kontaktieren ohne Grund, ohne deren Profil studiert zu haben. Es passiert nicht selten, dass mich Personen auf LinkedIn kontaktieren, ohne etwas zu schreiben oder als Grund für die Kontaktaufnahme angeben, dass sie E-Learning-Berater sind und mir eine Lösung anbieten, wie ich Online-Kurse erstellen kann. Das ist nicht nur nervig, weil ich das nicht benötige und zeigt vor allem, dass er mein Profil nicht gelesen hat, nicht an Networking interessiert ist und nur etwas verkaufen möchte. Lösche ich sofort solche Anfragen ...
      • Hilfe- und Support-Seiten der Plattformanbieter nutzen zum Aufbau deiner Profile! Diese sind in der Zwischenzeit wirklich selbsterklärend und zumeist auf in deutscher Sprache verfügbar.

    • FACEBOOK

      Dort finden Sie vermutlich die meisten Mitglieder aus ihrer Zielgruppe, weil dort die meisten Menschen registriert sind. Interessant sind Gruppen zur Vernetzung mit (potentiellen) Kund*innen. Stöbern Sie doch einfach etwas mit Hilfe der Funktion „Entdecken“ im Bereich der Facebook-Gruppen. Sicherlich finden Sie dort ein paar spannende Gruppen.

      Wege zum Ziel

      • Facebook-Seite für Unternehmen einrichten, wenn Sie über ihre Firma und ihre Produkte kommunizieren möchten.
      • Eigene Gruppe zu einem Thema einrichten (Community aufbauen).
      • Messenger nutzen für zweiseitige Kommunikationsprozesse.

      LINKEDIN

      LinkedIn ist ein internationales Business Netzwerk. Gestartet als Karriereseite, präsentiert sich LinkedIn heute zunehmend auch als Content Provider für Branchennews, bietet Support bei der Mitarbeitersuche oder ermöglicht es, sich direkt online über Unternehmensprofile auf eine freie Stelle zu bewerben.

      Wege zum Ziel

      • Persönliches Profil einrichten zum Netzwerken, so finden dich auch Unternehmensmitarbeiter*innen, die nach Freelancern suchen.
      • Unternehmensseite einrichten, wenn sich für dich eine Business-zu-Business-Kommunikation lohnt
      • Fokusseiten erstellen (Community aufbauen)
      • Chat für zweiseitige Kommunikationsprozesse nutzen

      TWITTER

      Mit Twitter können Sie Tweets, also kurze Nachrichten in der Twitter-Community in Echtzeit versenden und empfangen. Eine Twitter-Community besteht aus Personen, deren Tweets Sie interessant finden und denen Sie folgen und die Sie ggf. zurück folgen. Twitter ist ein Medium, auf dem extrem schnell kommuniziert wird. Es gibt dort nicht diese speziellen Gruppen- oder Unternehmensbereiche wie bei LinkedIn oder Xing oder Facebook. Charakteristisch ist auf Twitter der #-Hashtag, um Kontakte und Themen zu finden.


      Wege zum Ziel

      • Moments erstellen: Einen Tweet auf ihrer Startseite dauerhaft oben anheften
      • Twitter-Ads sparsam nutzen
      • Direct Messages für zweiseitige Kommunikationsprozesse nutzen

      Top Tools Liste

      Wenn Sie als Trainer*in unterwegs sind, sollten Sie auch mal schauen wie andere Menschen gerne lernen, auch informell lernen, weil Sie anhand dieser Informationen überlegen können, wie sich ein Online-Kurs-Angebot für Sie auswirken kann: Top Tool for Learning

    • Was postet man wo?

      Es gibt unendliche viele Tipps und Tricks und Vorschläge auf Pinterest oder sonst im Netz, was man wann wie posten kann und soll.

      Leidfaden2019

      Mein TIPP:

      Machen Sie sich nicht verrückt. Startet fundiert!

      Für Digital Trainer würde ich LinkedIn empfehlen und Twitter, je nach Themenfeld und Nische ggf. auch Instagram und Facebook.

      Aber fokussiert im ersten Schritt: Baut euch ein seriöses berufliches Netzwerk in den beruflichen Netzwerken auf. Am besten auf LinkedIn. Alles weitere folgt dann daraus.