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    • Herzlich Willkommen im Kurs "Digital Trainer"!

      Information zur Navigation im Kurs

      Bevor wir den eigentlichen Kurs starten, möchten wir Ihnen gerne unsere Arbeitsumgebung auf unserer Plattform vorstellen.

      1. Erfahren Sie, welche Inhalte Ihnen über unsere Navigationsleiste zur Verfügung stehen.
      2. Informieren Sie sich, wie Sie in den Kapiteln und Lektionen navigieren können.


      Die Arbeitsumgebung auf Digitaler Campus Lab im schnellen Überblick

      Über die obere Navigationsleiste erreichen Sie unter anderem das Forum oder die Auszeichnungen.
      Die eigentlichen Kursinhalte unterteilen sich in Kapitel und Lektionen. Dabei enthält jedes Kapitel eine festgelegte Anzahl von Lektionen.

      Navigationsleiste MOOC

      Dies ist die Navigationsleiste. Den ein oder anderen Punkt werden wir im Rahmen dieses kurzen Kurses nicht benötigen.

      Kurs: Dort sind die Kapitelinhalte zu finden, falls du beispielsweise aus der Badgeansicht wieder zu den Inhalten wechseln möchtest.

      News: Hier befinden sich die Nachrichten des Veranstalters. Da dieser Kurs nur in der Pilotphase (15.12.2018 - 27.01.2019) betreut wird, ist in diesem Zeitfenster mit der größten Aktivität zu rechnen. Falls hier Informationen bekannt gegeben werden, erhältst du diese automatisch auch per E-Mail.

      Kursteilnehmer: Hier befindet sich die Community der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses.

      Allgemeines Diskussionsforum: Hier finden Diskussionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Kursinhalten statt.

      Social Media: Jeder Kurs bietet kursspezifische Social-Media-Dienste wie Facebook und Twitter. So können bei Bedarf schnell Netzwerke unter den Lernenden etabliert und erweitert werden.

      Auszeichnungen: Hier sind die Badges aufgeführt, die du in diesem Kurs bekommen kannst. Du erhältst einen Badge, wenn Du ein Kapitel des Kurses absolviert hast und mindestens 60 % der gestellten Quizfragen erfolgreich bearbeitet hast. Am Ende des Kurses hast du dann zusätzlich noch die Gelegenheit über einen kurzen Online-Abschlusstest ein oncampus Weiterbildungszertifikat zu erhalten.

      Nach erfolgreicher Bearbeitung des Abschlusstestes, kannst du dir hier außerdem dein Zertifikat herunterladen.

      Kapitelreiter

      Unterhalb der allgemeinen Reiter befinden sich die Kapitel. Jedes Kapitel zeichnet sich durch eine eigene Grafik aus.
      Du hast die Möglichkeit mit Mausklick auf eine Grafik ein Kapitel direkt anzusteuern. Alternativ kannst du mit dem "Weiter" Symbol (>) durch die einzelnen Kapitel navigieren. Dabei solltest du dann auch nochmal die gewünschte Kurskachel mit der Maus anklicken, damit die Lektionen zu diesem Kapitel korrekt angezeigt werden.

      Lektionsreiter

      Jedes Kapitel ist in Lektionen unterteilt, in denen du die Lerninhalte und -aktivitäten findest. Du navigierst dabei über die Reiter, die du gleich unterhalb der Kapitelgrafiken siehst. Außerdem kannst du am Ende jeder Lektion vor-, zurück- oder aber nach oben zum Anfang ihrer Inhalte springen.

      In einigen Lektionen gibt es interaktive Aufgaben. Dies erkennst du zu Beginn am leeren Fortschrittsbalken (0%). Wenn du alle Aufgaben aus der Lektion vollständig gelöst hast, wird der Fortschrittsbalken grün und zeigt 100%. Die Aufgaben im Verlauf des Kurses sind für dich zur Selbstüberprüfung gedacht.


      Hinweis

      In diesem Kurs wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit an vielen Stellen das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich mitgemeint.

     
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    • Willkommen zum digitalen Selbsttest


      In dieser Lektion haben Sie die Möglichkeit einen Selbsttest durchzuführen, um ihre Digital- und Medienkompetenz zu erfassen. Der Test hilft ihnen vor Beginn des Kurses eventuelle Schwachstellen ausfindig zu machen und gezielt in diesem Kurs vertiefen zu können. 


     
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    • Willkommen im 1. Kapitel 
      "Einführung in die Arbeitswelt und Industrie 4.0"

      In dieser Lektion

      • lernen Sie ihre Autorin Anja C. Wagner kennen.
      • sprechen wir über die Digitalisierung der Branchen.
      • sprechen wir über Probleme im 21. Jahrhundert.
      • sprechen wir über Digitalstrategien.
      • verstehen Sie den Einfluss von Arbeitskulturen.


      1.1 Entwicklung am Arbeitsmarkt

      Videovortrag mit Anja C. Wagner

      Im folgenden Video verschaffen wir Ihnen einen ersten Einblick die Arbeitswelt und Industrie 4.0. Schau Sie doch gleich einmal rein.

    • Aufgabe

      Machen Sie sich doch einmal Gedanken, welche Fragen nach dem Video aufgekommen sind und welche Themen besonders relevant für Sie sind. Nehmen Sie diese Gedankengänge mit in den weiteren Verlauf des Kurses und schauen Sie, welche Themenfelder für Sie beruflich besonders interessant sind.

    • Videointerviews aus der Praxis

      In den folgenden Interviews sprechen wir über die zentrale Fragestellung, wie Corona die aktuelle Arbeitssituation verändern kann.

    • Ergänzende Links

      Nähere Informationen hierzu finden Sie auch in unseren weiteren MOOCs:

      Arbeit 4.0 MOOC
      Leuchtfeuer 4.0 MOOC
      China 4.0 MOOC

     
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    • 1.2 Die digitale Transformation

      In dieser Lektion lernen Sie

      • was digitale Transformation bedeutet.
      • was Industrie 4.0 bedeutet.
      • was Arbeit 4.0 bedeutet.
      • wie der Trendbegriff "New York" zu verstehen ist.
      • was Gig Economy bedeutet.


      Was bedeutet digitale Transformation?

      Im folgenden Video geht Anja C. Wagner näher auf das Thema digitale Transformation ein.

    • Was bedeutet Industrie 4.0?

      "Industrie 4.0 bezeichnet die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie", so definiert es die Plattform Industrie 4.0. Unternehmen haben demnach viele Möglichkeiten, die intelligente Vernetzung für eine transformative Wirtschaft zu nutzen:

      • Flexible Produktion
      • Wandelbare Fabrik
      • Kundenzentrierte Lösungen
      • Optimierte Logistik
      • Einsatz von Daten
      • Ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft

      Allerdings, so räumt die Plattform Industrie 4.0 gleich ein, sei die Umsetzung ein komplexes Vorhaben: 

      "Je mehr Abläufe die Wirtschaft digitalisiert und vernetzt, desto mehr Schnittstellen entstehen zwischen verschiedenen Akteuren. Einheitliche Normen und Standards für unterschiedliche Industriesektoren, IT-Sicherheit und Datenschutz spielen dabei eine ebenso zentrale Rolle wie der gesetzliche Rahmen, die Veränderung der Bildung und Arbeit, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie die notwendige Forschung."

      So die vormals herrschende Sicht der Bundesregierung für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, die maßgeblich von der industriellen Produktion lebt.

    • Das Problem im 21. Jahrhundert


      Die "4.0" bezieht sich dabei auf die vierte industrielle Revolution. Wenn ihr euch an die "Theorie der langen Wellen" von Nikolai Kondratjew aus Kap. 1.1. erinnert, wie sich das wirtschaftliche Leben in Auf- und Abschwüngen gestaltet, dann könnt ihr erkennen, dass spätestens seit 1990 die Wirtschaft vor allem durch die Digitalisierung beeinflusst und vorangetrieben wird - erst recht in Zeiten der (neoliberalen) Globalisierung.

    • Was bedeutet Arbeit 4.0?

      Im folgenden Abschnitt werden uns dem Thema "Arbeit 4.0" nähern. Wir sprechen über die Frey-Osborne-Studie 2013, führen Dialog über die Zukunft der Arbeit ab 2015 und werfen einen genaueren Blick in Arbeitskulturen.


     
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    • 1.2 Die digitale Transformation

      In dieser Lektion lernen Sie

      • wie der Trendbegriff "New York" zu verstehen ist.
      • was Gig Economy bedeutet.


      Was bedeutet New York?

      "New Work" ist ein Trendbegriff einer sozialen Bewegung, die die Sehnsucht nach einer modernen Arbeitswelt umtreibt. Hierarchieabbau, vernetztes Arbeiten, faire Arbeitsbedingungen, neue (teils genossenschaftliche) Partizipationsmodelle usw. haben eine diversifizierte Szene sich etablieren lassen, die vor allem in den sozialen Netzwerken und auf verschiedenen Konferenzen, Meet-Ups oder Barcamps sich vielfältig austauscht.

      Zur Geschichte

      Erste öffentliche Aufmerksamkeit erlangte das  Buches von Frederic Laloux zu "Reinventing Organizations" (unbedingt mal lesen!). Über die Augenhöhe-Bewegung erfolgte eine sehenswerte Dokumentation. Zwischenzeitlich hat sich eine breiter Beratungsszene um diese Begrifflichkeit gebildet, wie z.B. das "Working out loud" (WOL). 

    • Den Begriff "New Work" entlehnte man dabei dem Buch von Frithjof Bergman, das man aber offensichtlich kaum richtig las, weil er seinen Ansatz mit einer radikalen Kapitalismus-Kritik verband.

      Bergman hatte in den 1970er Jahren mit seinem "Institut für Neue Arbeit" den arbeitslosen Automobil-Arbeiter*innen in Detroit helfen wollen, wie sie den empfunden Reputationsverlust aufgrund der Kündigung ihres Arbeitsplatzes mental auffangen könnten. Aus diesem Grund erklärte er ihnen, dass neben der klassischen Erwerbsarbeit es darum ginge, herauszufinden, wie man mit modernen Technologien sich zur Selbstversorgung qualifizieren könne oder herauszufinden, "was man wirklich, wirklich wolle".

      Dieses "wirklich, wirklich" versuchten nun viele Angestellte in den Unternehmen mit dem Ruf nach "New Work" mit ihrer eigentlichen Erwerbsarbeit zu verbinden. Um eine wirklich sinnstiftende Arbeit für eine*n selbst ging es den wenigsten. Die New Work-Bewegung verlief sich ein wenig an oberflächlichen Kämpfen rund um Vertrauensarbeitszeit und Vertrauensarbeitsort. Das Großraumbüro im Stil eines kreativen CoWorking-Büros wurde zum Sinnbild einer verirrten Logik der Wohlfühl-Anstellung.

    • Am Anfang vom Ende

      Zur Farce entwickelte sich der Begriff als XING diesen publikumswirksam aufgegriff und ihren jetzigen Mutterkonzern in "New Work SE" umfirmierte. Mit alljährlicher New-Work-Konferenz in der Elbphilharmonie und XING als neuem Medienformat im Burda-Style hatten sie sich schnell auf die Bewegung draufgesetzt und ein Geschäftsmodell für die Arbeitswelt von morgen etabliert.

      Willkommen in der Zukunft der Arbeit smile

    • Was bedeutet Gig Economy?

      Die "Gig Economy" ist der Bereich des Arbeitsmarktes, der seitens des Establishment etwas verächtlich der digitalen Transformation angelastet wird. Aufgrund der Vielzahl an Plattformen, die u.a. auch die "Sharing Economy" geschaffen hat, ergaben sich neue Einkommenskanäle für Einzelne.

      Seien es nun Airbnb, Uber, Helpling, UpWork, Fiverr oder Myhammer - in der Gig Economy prägt sich eine Wirtschaftsform aus, die Angebot und Nachfrage via Plattform miteinander aushandelt.

      "Gig" leitet sich dabei aus der Musikindustrie ab, in der Bands über einen kurzen Zeitraum eine Auftrittsmöglichkeit erhalten, um sich bekannt zu machen und ein paar Euro zu verdienen.


      Plattform Ökonomie


      Ohne es an dieser Stelle abschließend bewerten zu wollen, ermöglichen diese Plattformen den teilhabenden Menschen, entweder online oder vor Ort ein Zusatzeinkommen zu generieren oder gar ihren gesamten Lebensunterhalt darauf aufzubauen.

      In der Gig-Industrie arbeiten insofern formale Freelancer auf selbstständiger Basis, sind aber abhängig von den Algorithmen der jeweiligen Plattform mit all ihren Vor- wie Nachteilen.

      Inwiefern Plattformen diese Arbeiter*innen anstellen sollten, zzgl. regulärer Sozialversicherungsbeiträge, ist umstritten.


      Gig Economy 2

    • Ähnlich argumentierte auch Mary Meeker in ihrer Covid-Analyse. Die existierenden Plattformen sichern zunächst die mögliche Online-Arbeit ab und ermöglichen den (gerade in den USA massiven) Arbeitslosen einen Wiedereinstieg in das Arbeitsleben. Dabei werden die Plattformen der Gig Economy unterstützen können, wenngleich es hier auch bessere Unterstützungsangebote seitens der Regierung braucht.

      Das Normalarbeitsverhältnis als gesellschaftliche Norm hat sich auf breiter Ebene erledigt. Für viele Menschen ermöglichen Plattformen die Generierung wenigstens von etwas Einkommen.

      Was in der herrschenden Diskussion gerne übersehen wird, dass es auch früher bereits Taxi- und Kurierfahrer*innen, Kellner*innen, Putzhilfen oder sonstige prekäre Jobs gab, in die Menschen einstiegen, wenn sie am sogenannten "1. Arbeitsmarkt" keinen Platz fanden.

      Mit der Gig Economy verbreitert sich das Angebot unkonventioneller Einkommensquellen. Nicht alles schön, aber für viele die einzige Option für ein selbstbestimmtes Leben jenseits der Sozialsicherungssysteme.

     
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    • 1.4 Zukunftstechnologien

      In dieser Lektion gehen wir genauer auf

      • neue Technologien am Arbeitsmarkt ein.
      • den Innovationszyklus nach Rogers ein.
      • heutige Herausforderungen am Arbeitsmarkt ein.
      • künstliche Intelligenz ein.


      Videovortrag mit Anja C. Wagner

      Im folgenden Video sprechen wir über neue Technologien am Arbeitsmarkt im Rahmen der Arbeitswelt und Industrie 4.0 ein. Schau Sie doch gleich einmal rein.

    • Zusatzmaterial zur Ansicht


      Leuchtfeuer 4.0: Neue (technologische) Entwicklungen
      https://youtu.be/h_2gnC91xJI

      Gartner die Top-Tech-Trends für 2020

      Was können Virtual und Augmented Reality?
      https://youtu.be/ukx0KU7Z2R0

    • Kapitel-Abschlusstest

      Ihre Initiative ist gefragt! 

      Welche inhaltlichen Assoziationen und Fragen schießen Ihnen durch den Kopf bei Betrachtung der Inhalte?

      1. Bitte schreiben Sie Ihre Gedanken strukturiert ins Forum und begründen Sie diese ganz kurz. Wenn möglich, immer nur einen Gedankengang pro Thread, so dass sich hier idealerweise ein asynchroner Diskurs ergeben kann.

      2. Kommentieren Sie anschließend bitte mindestens einen von einer anderen Person eröffneten Gedankengang, wie man diesem weiter nachgehen könnte, so dass sich hier eine ToDo-Liste für Lernbegeisterte ergeben kann.

      --> Hier geht es zum Forum!

     
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    • Willkommen im 2. Kapitel "Grundlagen der Digitalisierung"

      In diesem Kapitel führen wir Sie thematisch in das Thema ein und 

      • wir sprechen über die Funktionen des digitalen Netzes.
      • Sie gewinnen Einblicke in die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation.
      • wir sprechen über Plattformen und Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung.
      • wir betrachten das Teilen von Informationen im Netz.
      • Sie lernen digitale Informationen zu bewerten.
      • Sie sprechen über das Thema Wissensmanagement.
      • erhalten einen Überblick über die Funktionen von digitalen Netzen.


      2.1 Woher kommt der Begriff Digitalisierung?

      Seit etwa dem Jahr 1970 beschreibt der Begriff Digitalisierung die Umwandelung von analogen Werten in digitale Informationen und wie deren Verfügbarkeit in einer elektronischen Datenverarbeitung bereitzustellen ist. Hierbei liegt die Information anfänglich in beliebiger analoger Form vor, um sie dann in mehreren Schritten in ein digitales Signal verwandeln zu können. Ein Beispiel ist der technische Fortschritt von der analogen zur digitalen Fotografie.

      Die Verwendung des Begriffes Digitalisierung steht auch häufig im Zusammenhang mit der digitalen Revolution und der Industrie 4.0, über welche Sie bereit im ersten Kapitel erfahren habe.


      Grundlagen digitaler Netze

      Was sind digitale Netze und wie können wir sie verstehen? Zu dieser Fragen haben wir Oliver Tacke - MOOC-Entwickler bei der Technischen Hochschule (Institut für Lerndienstleistungen) - zu diesem Thema interviewt. Er führt Sie in das Thema ein und Sie können sich einen ersten Überblick verschaffen.

    • Die Funktionen digitaler Netze

      Welche Funktionen haben digitale Netze? Wie werden sie genutzt und warum sind sie für uns wichtig. Im folgenden Video gehen wir genauer auf diese Fragestellung ein.

     
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    • 2.2 Digitale Kommunikation

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen ein grundlegendes Verständnis über digitale Kommunikation.
      • erhalten einen Einblick in das Thema Mensch-Maschine-Kommunikation.
      • verstehen den Einsatz von Chatbots.


      Digitale Kommunikation verstehen

      Wie ist digitale Kommunikation zu verstehen? Zu dieser Frage haben wir Oliver Tacke - MOOC-Entwickler bei der Technischen Hochschule Lübeck - interviewt. Er verschafft Ihnen einen ersten Überblick, schlägt den Bogen vom Analogen ins das Digitale und erläutert Vorteile der digitalen Kommunikation.

    • Mensch-Maschine-Kommunikation

      Was genau versteckt sich hinter dem Begriff Mensch-Maschine-Kommunikation? Wo begegnen wir ihr? Und wie nutzen wir sie? In diesem Video gehen wir genauer auf diese Fragestellung ein.

    • Digitale Chatbots

      Was sind Chatbots? Welche Funktionen übernehmen Chatbots und wie helfen Sie uns bei der Arbeit? In diesem Video geht Oliver Tacke auf interessante Beispiele ein und führt Sie in das Thema ein.


    • Quizfragen

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen über Chatbots testen. Viel Erfolg!

     
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    • 2.3 Plattformen und Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen ein grundlegendes Verständnis über Plattformen und Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung.
      • lernen Beispiele kennen.
      • verstehen, welche Vorteile sich für digitale Trainer bieten und wie Sie diese effektiv nutzen können.


      Plattformen und Geschäftsmodelle

      Welche Rolle spielen Plattformen und Geschäftsmodelle in unserer heutigen Gesellschaft? Zu dieser Fragen haben wir Oliver Tacke - MOOC-Entwickler bei der Technischen Hochschule Lübeck - interviewt. Anhand verschiedener Beispiele bringt er Ihnen das Thema näher und zeigt auf, wie Sie Plattformen und Geschäftsmodelle gewinnbringend für sich nutzen können.

    • Videointerview aus der Praxis

      Im folgenden Interview sprechen wir über Chancen und Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung.

    • Quizfragen

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen zum Thema "Digitale Plattformen und Geschäftsmodelle" testen. Viel Erfolg!

    • Buchempfehlung

      Die Plattform-Revolution im E-Commerce - Wie neue Plattform-Geschäftsmodelle die Wirtschaft verändern

     
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    • 2.4 Teilen von Informationen im Netz

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen ein grundlegendes Verständnis über das Teilen von Informationen.
      • verstehen, welcher Kanal dafür geeignet ist und warum.

      Teilen von Informationen im Netz

      Wir betrachten das Teilen von Informationen im Netz (Kollaboration) und dessen Möglichkeiten im Umgang mit Netzwerken. Zu dieser Fragen haben wir Oliver Tacke - MOOC-Entwickler bei der Technischen Hochschule Lübeck - interviewt.

    • Links | Wie Sie ihre Inhalte professional anbieten!

      Social Media-Style-Guide
      Social Media-Strategie-Guide
    • 2 Quizfragen

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen zum Thema "Teilen von digitalen Informationen im Netz" testen. Viel Erfolg!

     
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    • 2.5 Bewerten von digitalen Informationen

      In dieser Lektion beleuchten wir die folgenden Themenfelder:

      • der Bezug von digitalen Informationen im Netz.
      • die Bewertung von digitalen Informationen im Netz.
      • die notwendigen Kompetenzen zur Bewertung von
        digitalen Informationen im Netz.
      • die Glaubwürdigkeit von digitalen Informationen.

      Zu diesem Thema haben wir Oliver Tacke - MOOC-Entwickler bei der Technischen Hochschule Lübeck - interviewt. Systematisch führt er Sie an das Thema heran und beschreibt auch, welche Kompetenzen notwendig sind, um digitale Informationen glaubwürdig präsentieren und bewerten zu können.
    • Bezug digitaler Informationen

      Wie beziehen wir heutzutage digitale Informationen und welche Methoden gibt es hierfür? Welche Methode funktioniert für Sie am besten? Welche hilft Ihnen beruflich weiterzukommen? Nähere Informationen hierzu finden Sie in diesem Video.


    • Bewertung digitaler Informationen

      Wie kann ich digitale Informationen bewerten? Mit welcher Methodik gehe ich vor? Wo kommen diese Informationen wirklich her und kann ich ihnen vertrauen? Im folgenden Video gehen wir genauer auf diese Fragen ein.
    • Kompetenzen zur Bewertung digitaler Informationen

      Welche Kompetenzen sind notwendig, um digitale Informationen bewerten zu können? Welche Strategie ist von Nöten? Wie sollten Sie dabei vorgehen? Aufschluss zu diesen Fragen finden Sie im folgenden Videoabschnitt mit Oliver Tacke.
    • Glaubwürdigkeit digitaler Informationen

      Wie können Sie nun die Glaubwürdigkeit digitaler Informationen einschätzen? Aus seiner eigenen Erfahrung berichtet Oliver Tacke über dieses Thema - gibt praktische Beispiele und hilfreiche Tipps. 


    • Hilfreiche Informationen

      Checkliste zur Bewertung von Internetquellen für Schülerinnen und Schüler
      Ursprünglich für Schüler und Schülerinnen gemacht, aber auch im normalen Arbeitsalltag eine wichtige Grundlage für Internetquellen.
    • 4 Quizfragen

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen zu dieser Lektion testen. Viel Erfolg!

     
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    • 2.6 Grundlagen des Wissensmanagements

      In dieser Lektion lernen Sie 

      • die Grundlagen des Wissensmanagements
      • den Einsatz von Wissensmanagement und wie es
        Ihre tägliche Arbeit erleichtert.

      Zu diesem Thema haben wir Oliver Tacke - MOOC-Entwickler bei der Technischen Hochschule Lübeck - interviewt. In den folgenden zwei Videoabschnitten bringt er Ihnen das Thema näher. 
    • Grundlagen des Wissensmanagements

      In diesem Video gehen wir genauer auf den Begriff Wissensmanagement ein. Was ist Wissen in Abgrenzung zu Information? Wie ist Wissensmanagement zu verstehen? Und wie grenzt sich beispielsweise Erfahrung von Wissen ab? Im folgenden Video erlangen Sie ein besseres Verständnis zu diesem Thema.

    • Der Einsatz von Wissensmanagement

      Wie setzen Sie Wissensmanagement richtig und effektiv ein? Und wie kann es für digitale Trainer hilfreich sein? In welcher Phase des Wissensmanagement-Kreislaufes befinden Sie sich? Impulse und Aufklärung zu diesen Fragestellungen finden Sie im folgenden Videoabschnitt.

    • Vertiefung

      Nähere Informationen zum Thema Wissensmanagement-Kreislauf finden Sie hier.

     
    Section 15
     
    • Willkommen im 3. Kapitel
      "Lernen und Arbeiten in der digitalen Welt"

      In diesem Kapitel führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

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      3.1 Digital Arbeiten als digitaler Trainer

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    Section 16
     
    • 3.2 Agiles Arbeiten 

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

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    Section 17
     
    • 3.3 Gestalten Sie ihren digitalen Arbeitsplatz

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

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    • 3.4 Verwalten Sie ihr Knowhow

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

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    • 3.5 Mobile Tools für ihre Arbeit 

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

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    • Willkommen im 4. Kapitel "Didaktische Lernszenarien"

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen Klarheit über das Thema digitale Kompetenz und Medien und lernen erste grundlegende Begriffe kennen. 
      • erhalten einen ersten Kontakt mit digitalen Medien, Materialien und Werkzeugen und können diese im Rahmen Ihrer eigenen Tätigkeit sinnvoll auswählen und anwenden.


      4.1 Kapiteleinführung

      Vorstellung der KursleiterInnen und kurze Einführung zum Ablauf

      In diesem Video stellen sich die KursleiterInnen vor und es werden die Details über den Ablauf des Kapitels erklärt. Zudem gibt es einige Meinungen über den Nutzen des Kapitels zu hören.

    • Begrifflichkeiten: literacy-skill-competence

      In diesem Video führt MMag. Dr.phil. Elke Höfler in die verschiedenen Begriffe ein.  

    • Vorstellung verschiedener Kompetenzmodelle

      Im diesem Beitrag werden einige Kompetenzmodelle kurz angesprochen.

    • Aktivität: Self Assessment - Wo stehe ich jetzt?

      Jeder hat schon einmal mit den verschiedensten digitalen Medien gespielt, gearbeitet oder in irgendeiner Weise zu tun gehabt, aber wie steht es um die eigene Kompetenz? Um dies herauszufinden, kann folgende Überprüfung durchgeführt werden. 

      Hierfür leiten wir Sie auf einen digitalen Kompetenztest von europass weiter. Europass ist ein EU-Instrument zur verbesserten Mobilität und Transparenz von Bildungsergebnissen. Europass basiert auf der Selbstbeurteilung sprachlicher Kompetenz anhand eines vorgegebenen Rasters auf der Grundlage des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen.

      Digitale Kompetenz

    • Mit und über Medien lernen in der Schule

      Univ.-Prof. Dr. Alfred Berger (Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck) geht in den nächsten 5 Beiträgen auf lebenslanges Lernen als Schlüsselkompetenz in sich rasch wandelnden Wissensgesellschaften und verschiedene Formen des Einsatzes von Neuen Medien im Unterricht ein.

      Diese Videoreihe legt ihren Schwerpunkt mehr auf Schüler und Jugendliche. Ein idealer Exkurs für alle Ausbilder und Ausbilderinnen.

    • In folgendem Beitrag geht es um die Förderung der Grundkompetenzen des selbstständigen, lebenslangen Lernens.

    • In diesem Teil werden Beispiele von E-Learning Angeboten, insbesondere Serious Games betrachtet.

    • Dieses Video geht auf Lernen mit Neuen Medien als lebenslanger Prozess ein.

    • Das Jugendalter als wichtige Zeit für die Vermittlung von Medienkompetenz und Medienbildung in Schule und Jugendarbeit sind die Themen dieses Videos.

    • Es ist vor allem wichtig, das Sie die grundsätzlichen Probleme und Anforderungen bei der Vermittlung von Medienkompetenz erkennen und einschätzen können. Nähere Informationen erhalten Sie im Verlaufe des Kurses.

    • Urheberrechte der Inalte

      Die Inhalte stammen aus dem #MeKoMOOC20: Medienkompetenz in der Lehre von www.imoox.at mit der Lizenz CC BY.

     
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    • 4.2 Medieninformatik

      Die Einheit Medieninformatik soll digitale Kompetenzen für PädagogInnen primär aus technischer Sicht betrachten und stellt dabei eine erste Einführung in das Teilgebiet der Bildungsinformatik dar. Wobei die technische Sichtweise sich nicht auf die letztendliche tatsächliche Programmierung bezieht, sondern die Werkzeuge, also Tools und webbasierte Informationssysteme, die notwendig sind um einen Unterricht mit digitaler Online-Unterstützung zu ermöglichen.
      Die Lernenden ...
      • können heutige Bildungstechnologien identifizieren und unterscheiden.
      • können unterschiedliche Webinformationssysteme hinsichtlich ihrer Funktionalität und Einsatzmöglichkeit unterscheiden. (Sie wissen, was ein Learning Management System, eine Personal Learning Environment, eine MOOC-Plattform oder ein E-Portfolio-System ist.)
      • können ausgewählte Programme und Applikationen hinsichtlich ihres Einsatzes für den Unterricht beurteilen.
      • können wesentliche Komponenten für die Erstellung von Lernvideos benennen und kennen eine grundlegende Herangehensweise für deren Erstellung.

    • Einführung in Bildungstechnologien und webbasierte Informationssysteme

      Mit den Videos soll eine generelle Einführung in Bildungstechnologien passieren, in dem diese vorgestellt und unterschieden werden. Des Weiteren erfolgt eine Einführung in verschiedene webbasierte Informationssysteme.


    • Vorstellung von Lernvideos

      Mit den Videos wird eine grobe Einführung in Lernvideos gegeben. Neben der Unterscheidung hinsichtlich der Machart, wird deren Erstellung und Einsatz besprochen. Vor- und Nachteile insbesondere auch auf didaktische Möglichkeiten werden dargestellt.

    • Urheberrechte der Inalte

      Die Inhalte stammen aus dem #MeKoMOOC20: Medienkompetenz in der Lehre von www.imoox.at mit der Lizenz CC BY.

     
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    • 4.3 Mediendidaktik

      In diesem Modul werden Sie erfahren, wo und wie Medien in Lernprozessen sinnvoll eingesetzt werden können. Sie lernen klassische Einsatzmöglichkeiten kennen und können nach Absolvierung des Moduls Unterrichtselemente durch den Einsatz von Medien bereichern.
      Die Lernenden ...
      • können zentrale Anliegen (Aufgaben) der Mediendidaktik nennen.
      • können einschätzen, ob und wie Medien in Lehr- und Lernprozessen sinnvoll genutzt werden können.
      • können zeitgemäße Unterrichtsmedien nennen.
      • können Unterrichtselemente durch den Einsatz von Medien sinnvoll ergänzen.

    • Einführung in Bildungstechnologien und webbasierte Informationssysteme

    • Vorstellung verschiedener Theorien des Instructional Designs

    • Wann setze ich welche Medien im Unterricht ein?

    • Urheberrechte der Inalte

      Die Inhalte stammen aus dem #MeKoMOOC20: Medienkompetenz in der Lehre von www.imoox.at mit der Lizenz CC BY.

    • Kompetenzmodell

      GRETA – kompetent handeln in Training, Kurs & Seminar

      Im folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen noch ein Beispiel für ein Kompetenzmodell näherbringen. 

      Als Lehrkräfte, Dozentinnen, Trainer, Teamerinnen, Kursleitende, Coaches – kurz Lehrende in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung tragen Sie maßgeblich dazu bei, das Lernen Erwachsener durch Bildungsangebote zu unterstützen. Das fachliche Spektrum Lehrender ist enorm vielfältig und erstreckt sich über die Lehre zum Beispiel in beruflichen, allgemeinen, politischen, konfessionellen kirchlichen oder wissenschaftlichen Bereichen.

    • Download

      Laden Sie das GRETA Kompetenzmodell-Grafik herunter.

    • GRETA hilft Ihnen, Ihre pädagogischen Kompetenzen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln

      Im Projekt GRETA wurde ein Kompetenzmodell entwickelt, das alle Kompetenzen abbildet, die für die erfolgreiche Lehre in der Erwachsenenbildung wichtig sind. Darauf aufbauend hat GRETA das PortfolioPlus für Lehrende entwickelt.

      Das Instrument PortfolioPlus bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre vorhandenen Kompetenzen sichtbar zu machen, indem Sie Ihre bisherigen Lehrerfahrungen in einem strukturierten Rahmen festhalten können und Fragen rund um Themen wie beispielsweise Didaktik und Methodik oder das eigene Rollenverständnis beantworten. Das PortfolioPlus beinhaltet eine Basis- und eine Aufbaustufe. Die Basisstufe ist für alle Lehrenden - von ehrenamtlich Lehrenden bis hin zu selbstständigen Lehrenden - interessant, also unabhängig von ihrem Erfahrungshintergrund. Im Anschluss an das Ausfüllen des PortfolioPlus erhalten Sie von geschulten Gutachtenden ein professionelles Feedback zu Ihren pädagogischen Kompetenzen sowie gezielte Anregungen zur Weiterentwicklung.

     
    Section 23
     
    • 4.4 Medienrecht


      Die Einheit Medienrecht soll eine erste Auseinandersetzung mit rechtlichen Themen in der digitalen Welt darstellen. Neben einer groben Einführung in Persönlichkeitsrecht, Datenschutz und Urheberrecht, wird ein Schwerpunkt auf Open Educational Resources – freie Bildungsmaterialen – liegen. Damit wird gewährleistet, dass Lehrende über ihre Rechte & Pflichten bzw. ihren Möglichkeiten Bescheid wissen.
      Die Lernenden ...
      • kennen die geltenden Gesetzeslagen in Bezug auf Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht und Datenschutz.
      • können Lehrmaterialien in Hinblick auf ihre rechtliche Verwendung beurteilen.
      • können eigens erstellte Lehrmaterialien als freie Bildungsressource (OER) definieren, sie kennen unterschiedliche freie Lizensierungsmöglichkeiten und können Creative-Commons-Lizenzen für Ihre Zwecke verwenden.
      • können freie Bildungsangebote im deutschsprachigen Raum benennen.

    • Video „Einführung in Urheberrecht, Datenschutz, Persönlichkeitsrecht“

      Im Video soll generell eine rechtliche Einführung in die Gesetzeslage und ihre Auswirkungen gegeben werden.
    • Video „OER & Creative Commons“ 

      Im Video wird eine Einführung in OER gegeben und wie die Creative-Commons-Lizenzen verwendet werden können.

    • Weiterführende Links

      OER-Canvas
    • Urheberrechte der Inalte

      Die Inhalte stammen aus dem #MeKoMOOC20: Medienkompetenz in der Lehre von www.imoox.at mit der Lizenz CC BY.

     
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    • 4.5 Medienwirkung

      In diesem Modul erfahren Sie, ob der Einsatz digitaler oder analoger Medien wirkungsvoller ist. Wir beschäftigen uns außerdem mit dem Smartphone als Kulturzugangsgerät und Teil der jugendlichen Lebenswelt und setzen uns mit dem Begriff des Mehrwerts digitaler Medien auseinander. Außerdem sollen Themen wie Datenschutz und der Umgang mit negativen Erfahrungen im Netz Thema sein.
      Die Lernenden 
      • können die Bedeutung von Entwicklungseffekt, Schulbesuchseffekt und erwünschtem Effekt in Hinblick auf den Medieneinsatz nach John Hattie interpretieren
      • können ihren Medieneinsatz unter Berücksichtigung der Medienwirkung reflektieren und begründen
      • erhalten einen Einblick in das Verhalten von Kindern und Jugendlichen im digitalen Umfeld
      • können Sinn und Nutzen von Medieneinsatz außerhalb von Effizienzüberlegungen beschreiben
      • können mit Verunglimpfung im Netz, Cyber-Mobbing und Hasspostings umgehen

    • Digital oder analog? Welche Medien haben größere Wirkung?

      Dieses Video geht der Frage nach, ob es ein Medium gibt, das in Hinblick auf die Gestaltung des Lernprozesses besonders effektiv und gleichzeitig effizient ist.

    • Vom Mehrwert der (digitalen) Medien

      Das zweite Video beschäftigt sich mit dem Mehrwert von Medien, der aktuellen Leitmedientransformation und es beschreibt die Nürnberger-Trichter-Didaktik.

    • „Ein Medium ist nicht per se gut oder schlecht!“

    • Das Smartphone als Kulturzugangsgerät

      Hier wird die Frage der Mediennutzung fokussiert: Welche Medien nutzen Jugendliche heutzutage und was muss in Hinblick auf die Mediennutzung beachtet werden?

    • Chancen und Risiken von Neuen Medien

    • Digitale Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen

    • Mein Verhalten rund um Computer und Internet

    • Urheberrechte der Inalte

      Die Inhalte stammen aus dem #MeKoMOOC20: Medienkompetenz in der Lehre von www.imoox.at mit der Lizenz CC BY.

     
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    • 4.6 Mediennutzung

      In diesem abschließenden Modul geht es um die Nutzung von Medien für den Unterricht und die Unterrichtsplanung.
      Die Lernenden 
      • können Applikationen für die Kommunikation und Zusammenarbeit und zur Realisierung von Projekten einsetzen.
      • können digitale Medien zur Kommunikation und Kollaboration mit Lehrenden, Lernenden und Eltern einsetzen.
      • kennen die digikomp Modelle und können die prototypischen Beispiele für die professionelle Praxis nutzen.
      • kennen die Bedeutung von Barrierefreiheit von Medien für die Wissensgesellschaft und für inklusive Lernprozesse.
      • können die Möglichkeiten für Wissensmanagement mit digitalen Medien erkennen und nutzen.

    • Kommunikation, Kooperation und Kollaboration

      Digitale Medien ermöglichen andere Formen der Kommunikation und Kollaboration.

    • Wissensmanagement, LLL

      Dieses Video behandelt die Frage, welche Tools und wie man digitale Medien zum Wissensmanagement nutzen kann.

    • Barrierefreiheit, Accessibility, Usability

      Warum das Thema Accessibility für alle wichtig ist!
    • Digi.komp, Content 

      In diesem abschließenden Video werden die Kompetenzmodelle zum Umgang mit digitalen Medien für Schüler/innen und Lehrende, Content zu den Kompetenzmodellen und Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt.

    • Wie sieht es jetzt mit Ihrer digitalen Kompetenz aus?

      Zum Abschluss möchten wir Ihnen nochmals die Möglichkeit geben, einen Selbsttest durchzuführen.

      Selbstlerntest

    • Urheberrechte der Inalte

      Die Inhalte stammen aus dem #MeKoMOOC20: Medienkompetenz in der Lehre von www.imoox.at mit der Lizenz CC BY.

    • Kapitel-Abschlusstest

      Ihre Initiative ist gefragt! 

      Welche aktuellen oder auch zukünftigen Lernprojekte bzw. Kurskonzepte beabsichtigen Sie zu realisieren?

      1. Bitte stellen Sie ihr Konzept im Forum vor und beschreibt dieses kurz. Tauschen Sie sich idealerweise mit anderen User darüber aus,

      ... welche Lernziele gesetzt werden können.
      ... welche digitalen Medien zum Einsatz kommen könnten.
      ... welche Lizensierungsmöglichkeiten in Betracht kommen.
      ... welche Learning Management Systeme geeignet wären.

      2. Kommentiert anschließend bitte mindestens einen von einer anderen Person eröffneten Beitrag zu diesem Thema.

      --> Hier geht es zum Forum!

     
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    • Willkommen im 5. Kapitel "Lernmanagementsysteme"

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • erhalten einen Überblick, was Lernmanagementsysteme sind.
      • lernen, wie sie genutzt werden können.
      • erfahren, wann ein Lernmanagemensystem sinnvoll ist.
      • lernen Beispiele und derren Nutzung kennen.


      Warum sollten Sie eigentlich digitale Tools nutzen?

      In diesem Kapitel werden wir uns gezielt dem Umgang mit digitalen Tools widmen. Digitale Tools lassen Sie nicht nur effektiver sonst auch nachhaltiger mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt treten. Die Vielzahl digitaler Tools ist durch folgende Kriterien charakterisiert:

      • Kommunikative Vernetzung
      • Mobilität durch webbasierte Anwendungen
      • Stetige Weiterentwicklung durch Updates
      • Verbesserung von Arbeitsprozessen
      • Multimediale Nutzung

      Es lohnt sich einmal einen Blick in die auf die Webseite von TALK ABOUT LEARNING zu werfen. In diesem Artikel werden "Digitale Tools für das Lernen" vorgestellt.

    • Videointerview aus der Praxis

      In diesem Interview sprechen wir mit Simon Hofmann zur Frage: "Wie sprechen Sie Ihre Lernenden an?" Schau Sie doch einfach mal rein.

    • Was sind Lernmanagementsysteme?

      Lernmanagement-Systeme (LMS) wurden entwickelt, um Lehr-Lernprozesse im E-Learning zu unterstützen und Lernmaterialien sowie Nutzerdaten zu verwalten. Die webbasierten Systeme ermöglichen die Bereitstellung von Lerninhalten, die Organisation von Lernvorgängen und die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden.

      Die Aufgabe eines LMS liegt oft in der Abbildung bestimmter Lernstrukturen. Kurse können angelegt, Materialien hochgeladen, Kommunikationswerkzeuge aktiviert und Lernende für diese Elemente freigeschaltet werden. Kritisch muss angemerkt werden, dass dieser Ansatz die Gestaltung des Lernens auch limitiert, da nicht der Lernende selbst, sondern der Lehrende die Konzeption und Organisation der Umgebung bestimmen.

      Liegt der Schwerpunkt eines solchen Systems auf der Erstellung, Archivierung, Wiederverwendung und Distribution der Lerninhalte, spricht man auch von einem Learning Content Management System (LCMS). Die Unterscheidung zwischen einem Content Management System (CMS), einem Learning Management System (LMS) und einem Learning Content Management System (LCMS) ist jedoch nicht trennscharf.

      Hilfreich erscheint folgende Definition, die sich nach Schulmeister (2003) abzeichnet:

      Als Lernplattformen oder Learning Management Systeme werden im Unterschied zu bloßen Kollektionen von Lehrskripten oder Hypertext -Sammlungen auf Webservern solche Software-Systeme bezeichnet, die über folgende Funktionen verfügen:

      • eine Benutzerverwaltung (Anmeldung mit Verschlüsselung)
      • eine Kursverwaltung (Kurse, Verwaltung der Inhalte, Dateiverwaltung)
      • eine Rollen- und Rechtevergabe mit differenzierten Rechten
      • Kommunikationsmethoden (Chat oder Foren) und Werkzeuge für das Lernen und Notieren (z. B. Whiteboard, Notizbuch, Kalender etc.)
      • die Darstellung der Kursinhalte, Lernobjekte und Medien in einem netzwerkfähigen Browser.
      • die Möglichkeit, ohne Programmierkenntnisse Lerninhalte selbst zu erstellen, ist nicht zwingend Bestandteil eines LMS. Nicht wenige dieser Systeme verfügen jedoch über mehr oder weniger ausgereifte Werkzeuge zum sogenannten Authoring, also der Erstellung von Lehrmaterialien. In der Regel sind hier gängige Aufgabentypen wie Multiple Choice, Lückentext, Drag & Drop usw. zur Erstellung von Prüfungen und Tests integriert.
      • Speicherung der Lernstandsdaten

      Praktisch alle Lernmanagement-Systeme sind webbasiert. Zur Nutzung sowohl als Kursautor als auch als Kursteilnehmer wird lediglich eine Internetverbindung und ein normaler Webbrowser benötigt.

      Das nachstehende Diagramm illustriert idealtypisch die Architektur eines LMS:

      Architektur eines LMS


    • In diesem Kapitel haben wir Anja Lorenz, MOOC-Entwicklerin des Institute für Lerndienstleistungen (Technische Hochschule Lübeck) interviewt. Seit vielen Jahren ist Sie mit der Erstellung von Lerninhalten und Kursenmodulen vertraut. 

      Einführung in Lernmanagementsysteme

      Was sind Lernmanagementsysteme? Und was kann ich mit ihnen machen? Informationen hierzu finden Sie im folgenden Video.

    • Lernfortschritt in Lernmanagementsystemen

      Wie sind Lernfortschritte in Lernmanagementsystemen nachzuvollziehen? Welche Features können zum Einsatz kommen? Informationen hierzu finden Sie im folgenden Video.


    • Lernmanagementsysteme für Digitale Trainer

      Welche Anforderungen stellt ein Lernmanagementsystem an Digitale Trainer? Wann kommt ein Lernmanagementsystem in Betracht? Informationen hierzu finden Sie im folgenden Video.


    • Hosting von Lernmanagementsysteme

      Wie können Lernmanagementsysteme gehostet werden? Welche Vorteile bieten Plattformen? Informationen hierzu finden Sie im folgenden Video.


    • Plattformen für Lernmanagementsysteme

      Welche Plattformen gibt es für Lernmanagementsysteme? Welche Beispiel gibt es? Informationen hierzu finden Sie im folgenden Video.


    • Software-Download

      Moodle ist in über 100.000 Bildungseinrichtungen im Einsatz und weltweit bekannt. Hier kommen Sie zur offiziellen Seite.

      ILIAS ist eine weiteres Beispiel für eine mächtige Lernplattform, welche allen Anforderungen gewachsen ist. Mehr Informationen finden Sie hier.

      Hier finden Sie der Auflistung top LMS Software (Deutsch).

      Hier die top 20 LMS Software (Englisch).

     
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    • Fortsetzung des 5. Kapitels "Lernmanagementsysteme"

      In dieser Lektion gehen wir genauer

      • auf Vor- und Nachteile von LMS ein.
      • auf das Tool Trello als Mini-LMS ein.


      Welche Vor- und Nachteile bietet ein LMS?

      Für ein etwas breiter angelegtes Vorhaben kann der Einsatz eines LMS den Vorteil haben, dass die unterschiedlichen Funktionen "aus einer Hand" kommen: Sie müssen sich nicht getrennt über die Aufbereitung von Inhalten, die Bereitstellung von Dokumenten, das Einrichten von Kommunikationsräumen oder das Design Gedanken machen und dies alles dann im Nachhinein wieder zusammenführen. Zudem ist der zeitliche Aufwand sowie das notwendige technische Know-how deutlich höher, will man eine große Bandbreite an Funktionen ohne LMS umsetzen. Darüber hinaus sind einmal erstellte Inhalte und Strukturen für weitere Projekte wiederverwendbar.

      Dies bedeutet jedoch zugleich, dass der Rahmen des Machbaren durch das System abgesteckt ist: Die Möglichkeit, komfortabel und relativ schnell auch komplexere Lernarrangements erstellen zu können, wird mit einem gewissen Mangel an Flexibilität erkauft. Aus didaktischer Sicht sind die Möglichkeiten, die Lernmanagementsysteme bieten, durchweg noch recht dürftig; beim Design didaktischer Arrangements sind der Kreativität enge Grenzen gesetzt.


      Die Anschaffung einer Lernplattform kann je nach Unternehmen eine große Investition darstellen. Der Markt bietet eine große Auswahl an Plattformen, die sich für die unterschiedlichsten Unternehmensbedürfnisse eignen. Eine sorgfältige Auswahl des Lernplattformanbieters ist deshalb sehr wichtig. Im Folgenden stellen wir ein Vorgehensmodell vor, das bei der Auswahl einer Lernplattform helfen kann. Man sollte:

      • Ziele des Plattformeinsatzes festlegen,
      • Rahmenbedingungen ermitteln,
      • Anforderungen ableiten (Funktionalitäten: Muss-/Kann-Funktionalitäten)
      • Marktanalysen durchführen,
      • Anforderungen, Funktionalitäten, Merkmale Plattformanbieter, Merkmale Produkte abgleichen,
      • Implementierungsstrategie festlegen.

    • Das folgende Video gehört zum Angebot des EBMOOC2017, einem Online-Kurs zu digitalen Werkzeugen für ErwachsenenbildnerInnen. Birgit Aschemann vom Verein CONEDU erläutert zunächst ganz allgemein die Nutzung von Lernplattformen im Bereich der Erwachsenenbildung. Im Gespräch mit Hildegund Heczko von den Wiener Volkshochschulen geht es dann um die Lernplattform Moodle. Für welche Kurse eignet sich ein Angebot mit Moodle, wie lange brauchen Referenten für die Einarbeitung, welcher Aufwand kommt auf Einrichtungen zu, die mit Moodle arbeiten wollen? Hier finden Sie Antworten auf diese Fragen.

    • Trello als Mini-LMS

      Trello ist ein Projektmanagement- und Kollaborationstool, das eine breite Akzeptanz in der New Work-Bewegung findet, da es sowohl für die interne wie externe Zusammenarbeit wunderbar einfach genutzt werden kann. Zudem bietet es einen mächtigen Werkzeugkoffer für den persönlichen wie kollektiven Workflow, lässt sich für vielfältige Einsatzszenarien nutzen und zudem kostenfrei daherkommt. Erst wenn man richtig angefixt ist und man zusätzliche Nutzungsoptionen wünscht, muss man einen Preis zahlen. Das ist fair und macht Laune.

      Für Digital Trainer: 

      • Mit Trello können Präsenz-Seminare um Online-Bausteine einfach ergänzt werden.
      • Mit Trello lassen sich aber auch Seminare umsetzen, die rein online erfolgen.
      • Es existieren viele Vorlagen bei Trello, die man an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

    • Öffentliches Trello-Board

      Wir haben ein umfangreiches Trello-Board für das Selbststudium zusammengestellt. Ideal für den Start in die Trello-Nutzung von "Digital Trainers". Klicken Sie einfach auf das unten gezeigte Bild und verschaffen Sie sich selbst einen besseren Überblick.


      Trello-Board vorschau

    • Trello bietet vielfältige Vorlagen zur Nutzung an, die man sich kopieren und an den eigenen Bedarf schnell anpassen kann. Es lohnt mehr als einen Blick. Klicken Sie hierfür einfach wieder auf das untere Bild.


      Trello-Board vorschau

    • Hier finden Sie noch weitere Informationen und Tipps zu Tools, um Ihren Einstieg in die Welt von LMS zu tätigen.

    • Aufgabe

      Ihre Initiative ist gefragt! 

      Übersetzen Sie doch einmal eines Ihrer Angebote in ein Online-Seminar mittels Trello und stellen Sie es zur öffentlichen Einsicht bereit, indem Sie Ihr (neues) Online-Angebot im Forum beschreiben und den Link dazu posten. Sozusagen als kostenfreies EduMarketing.

      Da wir uns in einer Always-beta-Welt bewegen, können Sie das Online-Angebot auf Trello im Laufe der Zeit immer wieder anpassen.

      --> Hier geht es zum Forum!

     
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    • 5.2 Rapid E-Learning Systeme

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • verstehen, was Rapid eLearning ist.
      • verstehen die Verbindung zu Lernmanagementsystemen.
      • erhalten einige Beispiele für gängige Rapid eLearning Systeme.


      Rapid eLearning - Was ist das überhaupt?

      Nachdem Sie im vorherigen Kapitel einen Einblick in Lernmanagementsysteme erhalten haben, möchten wir Ihnen nun auch das Thema Rapid eLearning näherbringen.

      Das Wort Rapid eLearning leitet sich aus dem Begriff Rapid Prototyping und E-Learning ab. Vereinfacht gesprochen bezeichnet Rapid eLearning die schnelle Erstellung von Lerninhalten für ein festgelegtes Ziel in einer festgelegten Qualität. Mit der Hilfe verschiedenster Tools können Lerninhalte für den Lernenden schnell und unkompliziert erstellt und präsentiert werden. Die Lerninhalte können in der Regel durch den Ersteller meist ohne Vorkenntnisse in ein vordefiniertes Layout gebracht werden. So können Sie in nur wenigen Schritte webbasierte Inhalte an ihre Zielgruppe kommunizieren und teilen.

      Dateien aus Standard-Anwendungen wie z.B. Microsoft-Office dienen meist als Grundlage für diese Lerninhalte. Somit können Sie beispielsweise eine PowerPoint-Präsentation in einen interaktiven multimedialen Lernbaustein umwandeln. Ergänzt durch eine softwarebasierte Lernerfolgskontrolle, können Sie nun den Lernfortschritt der Lernenden nachvollziehen und bewerten.

      Zusammenfassend lässt sich Rapid eLearning wie folgt definieren:

      • schnelle und kostengünstige Entwicklung von webbasierten Lerninhalten
      • keine Vorkenntnisse in der Medienentwicklung notwendig
      • vorgegebenes Set an Gestaltungsmitteln und Templates
      • Kurze Einarbeitungszeit in das jeweilige Rapid eLearning System


      Verdeutlichen wir dieses an einem Beispiel

      Zeichnen wir beispielsweise ein Video mit unterschiedlichen Medienformaten wie Audio, Video oder PowerPoint auf, bieten die Rapid eLearning Software die Möglichkeit, alle Formate innerhalb der Aufzeichnung in einen synchronen Datenstrom zu integrieren. Medienbrüche können so umgangen werden. Auch bleiben die technischen Eigenschaften der PowerPoint-Präsentation erhalten. Eingesetzte Hilfsmittel, wie z. B. Notizen oder Zeiger innerhalb der Präsentation können von der Rapid eLearning Software weiter verarbeitet werden. 

      Rapid eLearning gibt dem Anwender somit die Möglichkeit an die Hand, die didaktische Kompetenz der Trainer zu transportieren.

    • Gucken wir uns doch nun einmal an, was es an Rapid eLearning Software gibt. Im Folgenden möchten wir ihnen drei Software-Lösungen mit einem höheren Bekanntheitsgrad vorstellen:

    • Adobe Captivate

      Adobe Captivate ist eine Software aus dem Hause der Firma Adobe Inc. Dieses Autorenwerkzeug eignet sich beispielsweise dazu, interaktive Inhalte, Erklärvideos, Software-Demos, szenario-basierte Schulungen, E-Learning-Anwendungen, Wissensspiele oder -tests zu entwickeln. 

      Die neueste Version aus 2019 ist über ein kostenpflichtiges Abonnement zu erhalten. Nähere Informationen finden Sie hier.

    • Hier finden Sie ein Tutorial zur "Einführung in Adobe Captivate 2019".
    • Active Presenter

      ActivePresenter ist eine weitere Software im Rahmen des Rapid eLearnings und eignet sich ideal für Screencasting- und E-Learning-Anwendungen. Sie ist für Microsoft Windows und Mac OS X verfügbar.

      Nähere Informationen zu dieser Software finden Sie hier.

    • Ein Tutorialvideo zu dieser Software finden Sie hier:

    • iSpring Suite

      Mit iSpring Suite können Sie ihre PowerPoint-Präsentationen sofort in professionelle Trainingskurse umwandeln. Neben der Konvertierung von PowerPoints bietet iSpring Suite weitere interessante Features an:

      • Videovorträge
      • Interaktive Assessments
      • Bildschirmaufnahmen
      • Dialogsimulation
      • eLearning-Interaktionen
      • Lernraummanagement-Unterstützung
      • Mobile App

      Nähere Informationen finden Sie hier.

    • Videointerview aus der Praxis

      In diesem Interview sprechen wir mit Simon Hofmann zur Frage: "Wie motivieren Sie ihre TeilnehmerInnen?" Schau Sie doch einfach mal rein.


    • Abschlusstest der Lektion

      Testen Sie Ihr Wissen!

      Im folgenden Abschnitt können Sie Ihr Wissen zum Kapitel "Rapid eLearning" testen und wertvolle Punkte für den Badge des Kapitels erhalten. 

     
    Section 29
     
    • 5.3.1 Einführung in die Videoproduktion 

      In diesem Abschnitt führen wir Sie thematisch in die Videoproduktion ein und Sie

      • verstehen, welchen Stellenwert Videos heutzutage einnehmen.
      • lernen notwendige Schritte, um ein Filmprojekt zu planen.
      • erhalten einen Einblick in das Thema Storytelling.
      • erhalten eine Kaufempfehlung zu Videoequipment.
      • gewinnen einen Einblick in die Produktion eines Interviews.
      • lernen die Schritte und Software der Postproduktion kennen.
      • lernen Möglichkeiten kennen, ihr Video zu vermarkten.


      Vorwort

      Warum sollten Sie mit Videos arbeiten?

      Immer mehr Menschen sind auf YouTube unterwegs, schauen im Facebook-Feed kurze Videoclips oder stoßen bei der Google-Suche auf unzählige Videovorschläge. Video ist zu einem Standard geworden, welcher das Konsumieren von Inhalten mit einem hohen multimedialen Unterhaltungs- und Informationsgrad kombiniert.

      Ein Blick auf die Qualität aktueller Videos auf YouTube, sei es Tutorials, VLogs oder Kurzgeschichten, verrät, dass gut gemachte Videos weder teures Equipment noch riesige Filmteams oder stundenlange Produktionstage mehr benötigen. Die Kameras unserer Smartphone liefern mittlerweile gestochen scharfe Bilder, so dass teures Equipment nicht immer nötig ist. Eine gute Idee und etwas Mut und Geduld im Umgang mit dem Themenfeld „Filmen“ reichen völlig aus, um eine gelungene Präsentation für die eigenen Medienkanäle zu erstellen.

    • Videointerview aus der Praxis

      In dem folgenden Interview sprechen wir über die zentrale Fragestellung, wie der Einsatz von Video Ihnen bei der Arbeit helfen kann.


    • Die Macht des Videos

      In dieser Lektion möchten wir Sie dazu ermutigen, das Potenzial in der Produktion von Filmen auch für ihr Unternehmen zu entdecken. Wir werden uns genauer mit der Vorbereitung, Produktion und Nachbearbeitung von Filmmaterialien beschäftigen. Sie lernen, welches Equipment oder welche Software Sie für einen vollständigen Filmclip benötigen und können Ihr Video später in den richtigen Marketingkontext einordnen.

     
    Section 30
     
    • 5.3.2 Filmplanung

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • lernen erste Schritte ihren Film zu planen.
      • arbeiten mit Fragestellungen zur technischen Umsetzung.
      • arbeiten mit Fragestellungen zur stilistischen Umsetzung.
      • lernen hilfreiche Tools für Planung kennen.


      Bereiten Sie ihren Film vor

      Jeder Film verfolgt eine klare Botschaft

      Dabei ist es egal, ob es sich um ein Tutorial, Werbefilm oder Trailer handelt. Die Ansprache einer speziellen Zielgruppe, die Vermarktung einer Dienstleistung oder die Präsentation einer Lösung für ein Problem. YouTube als zweitgrößte Suchmaschine der Welt nach Google ist deshalb so aufgestellt, dass es auf fast alle Suchanfragen eine videobasierte Lösung oder Information für die User liefert. Hier besteht für Freiberufliche und Unternehmen ein riesiges Potential, sich selbst zu vermarken. Die beste Möglichkeit hierfür ist ein eigenes Videoformat mit einer klaren Ansprache und Botschaft.

      Wir sollten uns als im Vorfeld klar darüber werden, was wir mit unserem Video erreichen wollen. Hierzu kann man sich inhaltlich folgende Fragen stellen:

    • Nicht alle Fragen müssen bis ins Detail beantwortet werden. Dennoch vermitteln es ihnen ein übergreifendes Bild des gewünschten Videos. Je klarer unser Bild ist und umso besser wir vorbereitet sind, desto effektiver und sicherer können wir uns an die eigentliche Videoproduktion wagen.

      Gerade bei etwas umfassenderen Vorhaben ist es sinnvoll ein kleines Storyboard zu entwickeln. Dieses erfasst sowohl bildlich als auch inhaltlich alle Szenenbilder unserer Videoaufnahmen und führt diese chronologisch zusammen. Ein nützliches und kostenfreies Tool bietet hier Wonder Unit an.  Neben der visuellen Erfassung gibt es hier auch die Option alle Bilder als Animation abzuspielen und zusätzliche Notizen für z. B. Dialog, Handlung und Kameraeinstellungen zu hinterlegen.


    • Download

      Hier finden Sie die Storyboard-Software von Wonder Unit.

    • Drehvorbereitung werden oft unterschätzt. In diesem Video des YouTube-Kanals CAMERA CAVE wird auf fünf wichtige Dinge eingegangen, die Sie vor dem Dreh beachten sollten.

     
    Section 31
     
    • 5.3.3 Storytelling in der Filmproduktion

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und wir

      • erklären Ihnen die Grundzüge des Storytellings.
      • gehen näher auf den inhaltlichen Aufbau eines Films ein.
      • zeigen Ihnen, wie Sie Zuschauer emotional an ihren Film binden.


      Kurze Einführung in das Storytelling

      Erzählen Sie ihren Zuschauern eine Geschichte

      Der Begriff „Storytelling“ ist derzeitig in aller Munde. Auch wenn dieser Begriff momentan immer mehr an Bedeutung zu gewinnen scheint, liegt sein Ursprung Jahrtausende zurück. Wir möchten hier nicht in die Tiefe des Themas einsteigen, aber Ihnen die entscheidenden Vorteile des Storytelling mit an die Hand geben.

      Storytelling ist die Vermittlung von Wissen, Produkten oder Informationen durch fiktive oder reale Geschichten. Eine gute Geschichte aktiviert, emotionalisiert, begeistert und bindet den Zuschauer an das Filmgeschehen. Es liegt in unserer Hand den Zuschauer mit auf eine kleine Reise zunehmen. Hierfür ist es hilfreich Ihr Video in drei Bereiche zu unterteilen: Anfang, Mitte und Ende.

    • Storytelling

    • Der Anfang eines jeden Videos entscheidet, ob ich den Zuschauer einfangen kann oder ihn verliere. Dieses wird auch als „Hook“ (zu Deutsch „Haken“) bezeichnet. Folgende Punkte geben eine Hilfestellung für die Eröffnung ihres Videos:


    • CHECKLISTE

      • Eröffnung des Videos mit einer konkreten Frage
      • Eröffnung des Videos mit einem Problem bzw. Konflikt
      • (Konkrete visuelle Darstellung dieses Problems bzw. Konflikt)
      • Witzige Eröffnung des Videos (Outtakes, lustige Situation)
      • Eröffnung in einer ungewöhnlichen Kulisse
      • Überraschen Sie den Zuschauer 

    • Haben Sie erst einmal die Aufmerksamkeit ihres Publikums gewonnen, ist es entscheidend diese zu halten und einen Spannungsbogen aufzubauen. Der Zuschauende möchte nun wissen, ob Sie eine Antwort auf die anfänglich gestellte Ausgangsproblematik geben können. Im mittleren Part des Videos bauen Sie nun chronologisch die Inhaltspunkte auf, welche zur Kernaussage ihrer Geschichte führen. Vereinfacht gesagt überwindet der Protagonist in ihrer Geschichte immer wieder weitere Hindernisse bzw. Hürden bis er sein Ziel erreicht hat. Am Ende Ihrer Geschichte geben Sie dem Zuschauer nun eine klare Antwort auf die Ausgangsfrage ihrer Erzählung.

    • Manchmal ist es auch hilfreich sein Projekt in einem Moodboard vorab zu visualisieren. Dieses hilft oft ein Gefühl für Bildästhetik und Stimmung zu finden.

    • TIPP

      Idealerweise geben Sie nicht nur eine simple Antwort, sondern vermitteln auch eine übergreifende Botschaft an den Zuschauer. Dieses kann ein vermitteltes Gefühl oder eine Handlungsaufforderung (Call to action) sein.

     
    Section 32
     
    • 5.3.4 Videoequipment

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und 

      • stellen ihnen die Grundausrüstung zur Filmerstellung vor.
      • geben Hilfestellung zum Drehen mit einem Smartphone.
      • sprechen mögliche Kaufempfehlungen aus.


      Auch zur Vorbereitung eines Videos darf das richtige Equipment nicht fehlen. 

      Die aktuelle Marktsituation bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Videoaufnahmen zu realisieren. Auf der einen Seite bieten moderne Smartphones eine überzeugende Videoqualität. Gerade in Verbindung mit zusätzlichen Apps sind noch detailliertere Videoeinstellungen vorzunehmen. Ein Beispiel hierfür ist das für Mac und Android verfügbare FiLMic Pro App

    • DOWNLOAD

      Laden Sie jetzt das FiLMic Pro App herunten.

    • Auf der anderen Seite sind kleine Kompaktkameras oder Systemkameras den Smartphone-Kameras noch weit voraus. Dieses betrifft vor allem die Erweiterbarkeit durch z. B. Objektive oder Tonequipment.

      Um erste Videos, Interviews oder sogar kleine Filme zu erstellen, möchten wir Ihnen im Folgenden eine Empfehlung für die Erstanschaffung ihres Videoequipments an die Hand geben:

    • Camera Gear

    • VIDEOKAMERA

      Die Auswahl an Videokameras ist gigantisch. In unserem Beispiel wählen wir eine spiegellose Systemkamera von Canon. Die Canon EOS M50. Sie bietet Ihnen die Möglichkeit, mit verschiedenen Objektiven zu arbeiten, zeichnet in bis zu 4K Videoqualität auf, verfügt über einen soliden Autofocus und verfügt über die Möglichkeit, den externen Ton direkt in Kamera zu speisen.

      Kaufempfehlung | Canon EOS M50

      VIDEOSTATIV

      Ein Stativ ist für jeden Filmenden unabdinglich. Es bietet die Möglichkeit die Kamera sicher zu positionieren und verhindert verwackelte Bilder. Für Kamerafahrten können Sie ihr Stativ durch einen sogenannten Fluid-Videokopf erweitern.

      Kaufempfehlung 
      Videostativ ohne Fluid-Videokopf | GEEKOTO Stativ Kamera Stativ 200cm
      Videostativ mit Fluid-Videokopf | Manfrotto BEFREE LIVE

      LED-LICHT

      Mit einer guten Beleuchtung steht und fällt jede Videoaufnahme. Licht entscheidet über die Charakteristik und Stimmung einer Szene. Da wir den Einsatz von Licht in unserem Beispiel primär für Interviews sehen, haben wir uns für zwei Leuchten mit Softbox entschieden. Sie bieten ein weiches Licht am Protagonisten und können eine Szene in den meisten Fällen gut ausleuchten.

      Kaufempfehlung | Andoer Softbox Lichtset

      TONTECHNIK

      Wir können noch so beeindruckende Videoaufnahmen liefern wie wir wollen, ist der Ton nicht angemessen, werden wir den Zuschauer verschrecken. Deshalb empfehlen wir einmal ein kabelgebundenes Kondensatormikrofon und ein kabelloses Funkstreckenmikrofon. Je nachdem, ob der Sprecher an einem festen Ort sitzt oder sich frei bewegt, ist ein anderes System zu wählen. Wobei das Funksystem immer für beide Szenarien gelten funktionieren würde. In Anlehnung an die populäre Verwendung in vielen YouTube-Kanälen, Video-Blogs oder Tutorials möchten wir Ihnen das kabelgebundene Kondensatormikrofon nicht vorenthalten.

      Kaufempfehlung
      Kabelgebundenes Kondensatormikrofon | RODE NT-USB Mini
      Kabelloses Funkstreckenmikrofon | WM9 Wireless Lavalier
      Mikrofon für Smartphone | Mosotech Lavalier Mikrofon

      ZUBEHÖR

      Damit auch alles rund läuft, ergänzen wir an dieser Stelle noch ein wenig Zubehör:

      SD-Karte  |  Kamerarucksack  |  Teleprompter

    • Abschließend lässt sich festhalten, dass ein gutes Video aus einem harmonischen Zusammenspiel aus Film-, Licht- und Tonqualität entsteht. Weitere Erfolgsfaktoren sind eine schöne Bildkomposition, Rednerperformance, Schnitt und Musik. Hierdrauf gehen wir noch etwas im weiteren Verlauf des Kurses ein.

     
    Section 33
     
    • 5.3.5 Die Videoproduktion

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • lernen ein Vorbereitung und Durchführung eines Interviews kennen.
      • lernen hilfreiche Interviewtechniken kennen.
      • erhalten Tipps zur Produktion von Marken- und Produktvideos.


      Durchführung der Dreharbeiten

      Nun aber genug zur Theorie

      Im Folgenden wollen wir auf zwei typische Drehszenarien eingehen: das Interview und den Produktfilm.

    • Das Interview

      Drehen wir ein Interview ist zwischen zwei Varianten zu unterscheiden. Entweder interviewe ich jemanden oder ich selbst gebe ein Interview. Wenn ich selbst ein Interview gebe, stellt dieses inhaltlich auch oft ein Tutorial, Vlog oder eine Präsentation dar. YouTube bietet hier beispielsweise eine große Anzahl an Beispielen, wo Firmen, Selbstständige oder Hobbyisten hilfreiche Videos zu unterschiedlichsten Themen veröffentlichen.

      Wir möchten Ihnen eine Hilfestellung an die Hand geben, welche für beide Interviewvarianten greift:


    • Vorbereitung des Interviews

      • Bereiten Sie sich auf das Interview vor
      • Erstellen Sie eine Checkliste für das Videoequipment
      • Denken Sie sich Fragen aus und planen Sie diese
      • Um sich diese Fragen besser zu merken, können Sie diese visuell oder chronologisch sortieren oder ihrer Emotionalität nach
      • Ein Smalltalk während des Aufbaues schafft eine lockere Atmosphäre
      • Schaffen Sie eine angenehme Atmosphäre im Raum

      Durchführung des Interviews

      • Es ist ein Gespräch und keine Performance (Coffee-Shop-Filter: Dieses ist wie ein Gespräch mit einem guten Freund zu verstehen.).
      • Stellen Sie sich vor und bereiten den Interviewer/in auf das Interview vor.
      • Machen Sie deutlich, welche Rolle er oder sie spielt
      • Lassen Sie die Notizen zu Hause (Bilder oder Symbole für Gedächniskette).

    • Interviewtechniken

      Der zu Interviewende ist im Interview oft wie ein Spiegel. Sie haben es selbst in der Hand, das Beste aus dem zu Interviewenden rauszuholen. Diese Punkte sind hilfreich für ein erfolgreiches Interview:

      • Benutzen Sie Körpersprache
      • Seien Sie ein aktiver Zuhörer/eine aktive Zuhörerin
      • Finden Sie fließenden Übergang zu den Fragen
      • Wenn nötig: Fordern Sie den Interviewer/in heraus und gehen Sie tiefer
      Sollte sich ihr Gegenüber als etwas demotiviert herausstellen, kann Folgendes helfen:

      • Lehnen Sie nach vorne und nutzen Sie deutlichere Körpersprache
      • Seien Sie selbst die Emotion (Spielprinzip)
      • Lenken Sie das Thema auf etwas das ihn/sie bewegt und finden Sie dann eine gute Überleitung zurück zu ihren Fragen

      Sind Antworten zu kurz, dann nutzen Sie am besten Körpersprache, Doppelfragen oder offene Fragen.

      Ist die Antwort ist zu lang, dann bitten Sie den Interviewer/in in einem Satz zu antworten oder nutze Sie z. B. den Superlativ in ihren Fragen.

    • Ein gutes Beispiel für den Ablauf inkl. Kameraaufbau und -einstellung eines kompletten Interviews finden Sie in diesem Video:

    • Tatsächlich sind wir hier etwas mehr in die Tiefe gegangen, aber mit etwas Übung können Sie dieses Wissen gezielt für zu führende Interviews oder auch ihre eigenen Präsentationsvideos nutzen. Versuchen Sie es doch einfach mal!

    • Marken oder produktbezogene Videos

      In dieser Videoform geht es oft um kleinere Videos oder sogar Videoreihen, welche mehrere Perspektiven aufzeigen, an unterschiedlichen Handlungsorten spielen, mehrere Personen involvieren oder mehrere inhaltliche Ablaufe dokumentieren müssen. Nehmen wir uns hier einmal ein Beispiel an einem Freelancer, welcher sein Unternehmen und sein Produkt präsentieren möchte.
       
      In dieser Situation ist es hilfreich, sich ein kleines Drehbuch zu schreiben. Erzählen Sie idealerweise eine Geschichte. Erzählen Sie am besten ihre eigene Geschichte. 


    • Die folgenden Fragen bieten dabei eine gute Ausgangsbasis für ihre Erzählung:

      • Was unterscheidet Ihr Unternehmen oder Produkt von dem anderer? 
      • Was ist am außergewöhnlichsten an Ihrer eigenen Geschichte?
      • Was ist anders an Ihrer Geschichte?
      • Wer ist die Zielgruppe für Ihre Geschichte?
      • Welche Handlung möchten Sie bei potenziellen Kunden auslösen?
      • Welche Botschaft möchten Sie vermitteln?
      • Warum machen Sie das, was Sie machen?
      • Welche tiefere Motivation, Werte oder welcher Glaube treibt Sie voran?
    • Je genauer Sie wissen, was Sie vorhaben, desto effektiver wird der weitere Ablauf der Filmproduktion. Schauen Sie auch noch einmal in das Kapitel „Storytelling“. Es vermittelt einen soliden Überblick zum Aufbau von Handlungspunkten. Nutzen Sie idealerweise die kostenfreie Storyboard-Software Storyboarder von Wonder Unit, um ihrer Story Rahmen und Führung zu geben. 

     
    Section 34
     
    • 5.3.6 Die Postproduktion

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen einen Einblick möglicher Software für die Postproduktion.
      • lernen die grundlegenden Schritte der Postproduktion kennen.
      • verstehen die Grundzüge der Audiobearbeitung.
      • erhalten einen Überblick zu Musikportalen.


      Einführung in die Postproduktion von Videos

      „It’s a wrap!“

       Sagt man in der Filmszene, wenn alle Aufnahmen am Ende eines Drehtages produziert wurden. Nichtsdestotrotz beginnt erst jetzt ein Großteil der Arbeit. Die sogenannte Postproduktion beschäftigt sich mit der digitalen Verarbeitung aller Videoaufnahmen zu einem einzelnen fertigen Videoclip. Im Folgenden werden wir Ihnen die grundlegenden Schritte der Postproduktion näher bringen und Empfehlungen für kostenfreie Software und Musikportale aussprechen.

    • Die Schnittsoftware

      Eine sehr umfassende und zudem kostenfreie Software für den Videoschnitt kommt aus dem Hause Blackmagic Design namens DaVinci Resolve.  Sie führt den User durch alle notwendigen Bereiche der Nachbearbeitung:

      • Organisation aller videorelevanten Daten
      • Schnitt des Videomaterials
      • Einfügen von Effekten und Übergängen
      • Durchführung von Farbkorrekturen
      • Einbindung von Ton und Musik
      • Export im beliebigen Endformat

    • Ein gutes Tutorialvideo zu Einführung in diese Software bietet der YouTube-Kanal von Tenferenzu. Den Link finden Sie hier.

    • Musikportale

      Die Einbindung eines guten Musikstücks sollte in keinem Video fehlen. Es empfiehlt sich zuerst ein passendes Musikstück zu finden und dann den Videoschnitt an dieses anzupassen. Das Schneiden auf Beats oder passende Musikpassagen ist sehr beliebt und hilft das Video lebendig zu halten. Für Sie haben wir eine Auswahl an kostenfreien sowie kostenpflichtigen Musikportalen getroffen:

      1. YouTube Audiolibrary
      2. Filmmusic.io
      3. Audiojungle
      4. Artlist.io

    • Audiobearbeitung

      Wie bereits erwähnt ist Tonqualität sehr entscheidend für ein gutes Video und wird unterschätzt. DaVinci Resolve bietet bereits eine Vielzahl an Audiotools und Presets, um ihre Audiodaten zu optimieren. Wem diese noch nicht reicht, der sollte auf das kostenfreie Audioprogramm von Audacity zurückgreifen. Dieses bietet ihnen umfassende Hilfsmittel ihre Audioaufnahme auf das nächste Level zu bringen und lässt Sie zudem Mikrofonaufnahmen direkt auf dem PC oder MAC aufzeichnen.

      Ein gutes Tutorialvideo zu Einführung in diese Software bietet der YouTube-Kanal von Philipp Collin. 

    • Hier noch ein paar Tipps gute Musik zu finden und zum Umgang mit Copyrights.

     
    Section 35
     
    • 5.3.7 Videomarketing

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen Einblick in Vermarktungskanäle für ihre Videos.
      • gewinnen Tipps für den Einsatz von YouTube.
      • gewinnen Tipps für den Einsatz von Google-Adwords.
      • gewinnen Tipps für den Einsatz von Facebook.


      Vermarktung von Videos

      Kommunizieren Sie an die richtige Zielgruppe

      Das Thema der Eigenwerbung und Vermarktung ist sehr umfänglich. Ein beliebter Fehler ist, dass Videos sehr aufwendig und teilweise auch kostspielig produziert werden und im Nachgang in keine konkrete Vermarktungsstrategie eingebunden sind. Sie sollten sich also im Vorfeld klar darüber sein, welche Zielgruppe Sie ansprechen möchten und die hierfür relevanten Kanäle bespielen.
       
      Im Folgenden geben wir Ihnen einen Einblick in mögliche Werbekanäle und dessen Einsatz:

    • YouTube 

      YouTube ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Immer mehr YouTuber, Influencer, Selbstständige, Freelancer oder Unternehmen zeigen, wie erfolgreich und effektiv der Aufbau eines YouTube-Kanals sein kann. 


    • YouTube funktioniert wie jede Suchmaschine nach dem Frage- und Antwortprinzip. Je besser Sie eine Antwort auf relevante Suchanfragen ihrer Zielgruppe liefern desto besser werden Sie sich unter der Konkurrenz behaupten können. Hierfür sind folgende Punkte zu beachten:

      • Angemessene Videoqualität
      • Regelmäßiges Hochladen im Kanal (je häufiger desto besser)
      • Hohe Interaktionen durch Likes, Shares oder Kommentare fördern die Sichtbarkeit ihres Videos in den YouTube-Sucherergebnissen
      Das richtige YouTube-Marketing für ihre Videos. Diese Tools sind hilfreich:

    • Google-AdWords

      AdWords ist ein Werbeprogramm von Google, welches im Jahr 2000 erstmal etabliert worden ist. Mit AdWords können Werbetreibende Werbeanzeigen in den Ergebnissen der Google-Suche platzieren und auf ihre Internetseiten verlinken.

      Warum ist das für uns relevant? Google bietet mit den YouTube Ads auch die Möglichkeit Ihre Videos kostenpflichtig auf YouTube zu bewerben. Dieses kann für Videos in der Startphase nach dem Hochladen in einem wettbewerbsstarkem Market einen signifikanten Vorteil bieten. 

    • Link

      Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

    • In diesen Videos erklären wir ihnen die Grundsätze von GoogleAdwords.
    • Facebook

      Facebook ist mit über 2,45 Milliarden Menschen weltweit eines der größten sozialen Netzwerke. Auch hier ist es möglich eine eigenständige Facebook-Unternehmensseite aufzubauen. Besonders die Ausspielung von Videos wird immer beliebter. Das Prinzip ist wie bei allen Social-Media-Kanälen gleich: Kanal aufbauen, regelmäßige und zielgruppenrelevante Inhalte posten, Interaktionen erzielen, Abonnenten gewinnen und wachsen.
       
      Da es sich hierbei um eine sehr schnelllebige Zielgruppe handelt, ist es wichtig Ihre Videos in der Ansprache grundlegend zu überdenken. Kurze und prägnante Inhalte mit einem hohen Informationsgehalt bzw. einer unterhaltsamen Ansprache sind gewünscht. Sprich Videos werden gezielt für Facebook überarbeitet, um sie in den Facebook-Werbeanzeigen im News Feed zu platzieren.

    • Link

      Nähere Informationen hierzu finden Sie hier.

    • Abschlusstest der Lektion

      Werde zum Filmmaker!

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen als ambitionierter Filmmaker unter Beweis stellen. Beantworten Sie alle Fragen und verdienen Sie sich ihren eigenen Badge. Sie schaffen das!

     
    Section 36
     
    • 5.4 Kollaboratives Arbeiten im Netz

      In dieser Lektion lernen Sie 

      • was unter kolloborativem Arbeiten im Netz zu verstehen ist.
      • was Datenspeicherung, Cloud-Anwendungen und Dokumentenmanagement sind.
      • Software-Empfehlung für ein kollaboratives Arbeiten im Netz kennen.


      Was ist kollaboratives Arbeiten im Netz?

      Wenn wir über kollaborativen Arbeiten sprechen, denken viele Menschen sofort an Teamwork. Dieses ist nicht korrekt. In der Tag sind beide Begriffe miteinander verwandt, kollaboratives Arbeiten stellt jedoch eine spezielle Art der Zusammenarbeit bezeichnet.

      Das Teamwork setzt ein gemeinsames Ziel voraus, welches das verantwortliche Team zu erreichen versucht. Dieses erfolgt aber vielmehr nebeneinander statt in direkter Zusammenarbeit. Mehrere Einzelergebnisse werden am Ende des Projektes zusammenführt. Kollaboratives Arbeiten ist durch eine engere Form der Zusammenarbeit definiert. Alle Teamplayer arbeiten gemeinsam und simultan an einem Projekt. Dieses beispielsweise möglich durch das Bearbeiten digitaler Dokumente von mehreren Personen. 

      In der folgenden Lektionsabschnitten bringen wir ihnen eine Vielzahl von Tools näher, um die Vorteile von kollaborativem Arbeiten kennenzulernen.

    • Videointerview aus der Praxis

      Im folgenden Interview sprechen wir über die Möglichkeiten, wie Sie digitale Tools für sich einsetzen können.

    • Alles wird digitalisiert

      Im Zuge der Digitalisierung von Arbeitsmitteln, -prozessen und -tools ist der Bedarf an einer übergreifenden und vor allem online basierten Datenspeicherung gewachsen. Wir wollen keine Daten mehr von einem USB-Stick zum anderen kopieren oder uns Dateien womöglich selbst per E-Mail schicken. Der Anwender verlagert im Idealfall seine lokale Datenstruktur auf eine gänzlich webbasierte Benutzeroberfläche. 

      Warum tut der Anwender dieses? 

      Um jederzeit und völlig ortsunabhängig auf seine persönlichen oder beruflichen Daten zurückgreifen zu können. Hierbei ist es egal, ob dieses von einem Desktop PC oder einem mobilen Endgerät erfolgt. Die Vielzahl der Anbieter dieser sogenannten Cloud-Lösungen, stellen bereits Apps für seine Nutzer zur Verfügung. Diese Apps ermöglichen einen komfortablen Zugang zur Verwaltung ihrer Daten.

      Was sind seine Vorteile?

      Die Cloud-Lösungen bieten eine Vielzahl an Features. Besonders genutzt ist das Teilen von Daten mit anderen Benutzern. Somit ist es anderen Personen möglich auf veröffentlichte Dateien oder Dokumente zuzugreifen und diese auch gemeinsam zu bearbeiten. 

    • BEISPIEL

      Stellen Sie sich vor, Sie verbringen ein gemeinsames Wochenende mit Freunden und Familie. Natürlich gab es an diesen Tagen ordentlich Fotos und Videos. Sie könnten nun beispielsweise einen Ordner in der Cloud für alle Beteiligten freigeben. Hier kann nun jeder ganz bequem seine Fotos und Videos hochladen, damit ein gemeinsames Anschauen der tollen Erinnerungen möglich ist. Für digitale Trainer bietet sich hier die Möglichkeit jegliche Form von Daten jederzeit effektiv verwalten und teilen zu können.

      Im Verlauf der vergangen Jahre haben sich eine Vielzahl an Anbietern bewährt, welche wir ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

    • Dropbox

      Dropbox gehört zu den größten Anbietern von Filehosting-Diensten weltweit und wurde 2007 mit Sitz in den USA gegründet. Diese ist zudem daran erkennbar, dass die Funktion zum Teilen von Dropbox in fast jeder interaktiven Software integriert ist. 

      Dropbox richtet sein Angebot grundlegend an Einzelnutzer oder Teams. Einzelnutzer können Dropbox mit einem Speicherplatz mit bis zu 2 Gigabyte kostenlos und uneingeschränkt nutzen. Hierbei ist es egal, ob sie Dropbox privat oder beruflich nutzen. Für alle die mehr Platz brauchen, gibt es Dropbox Plus oder Professional.

      Mit ihrem Produkt DropboxBusiness richtet sich das Unternehmen an größere Unternehmen oder kollaborative Teams. Hier werden deutlich mehr Speicherplatz und Features geboten. Besonders relevant ist hier die erweiterte Option der Linkberechtigung. Links können zudem mit Passwörtern, Gültigkeitsdauer und zeitlich begrenztem Zugriff gesteuert werden. Auch die Präsentation ihrer Arbeit auf einer professionell gestalteten Seite kann relevant für Sie sein.

    • Welches Abonnement für Sie das Richtige ist, ist oft abhängig von ihrem Netzwerk und wie hoch ihr Anspruch auf ein kollaboratives Arbeiten ist. Fest steht, dass Dropbox hier kaum einen Wunsch offen lässt.

      Oder geht es nur einmal darum schnell Daten bis 2 Gigabyte zu versenden? Dann könnten Sie auch idealerweise auf Wetransfer zurückgreifen. Der Service ist kostenlos und erfordert keine Registierung. Hier geht es zur Anbieterseite.

    • Kollaboratives Arbeiten im Netz für Trainer

      Das Hochladen, Verwalten und Teilen von Dokumenten ist ein Bereich für sich. Wir haben unsere Textdatei lokal verfasst, gespeichert und laden diese dann z.B. in unseren Dropbox-Account hoch. Aber ist dieser Schritt tatsächlich notwendig? Sie ahnen es. Nein. 

      Mit Google Drive bietet Microsoft seine vollständige Office Suite auch online an. Völlig kostenlos und kollaborativ für alle. Mit bis zu 15 Gigabyte freiem Speicher kommt die private Version von Google Drive. Sie können somit z.B. ihre Worddatei online erstellen und auf Wunsch auch mit anderen Usern gemeinsam bearbeiten. Die lokalen Features von Microsoft Office bleiben überwiegend vorhanden. 

    • Zudem bietet ihnen Google Drive, wie auch Dropbox, die Möglichkeit Daten in die Google Cloud hochzuladen. Damit bietet Google ihnen nicht nur mehr Speicherplatz als Dropbox in der kostenfreien Version an, sondern bietet auch, aus einem Account heraus, Anschluss an z.B. seine populärsten Dienste:

      Google Adword
      Google Analytics
      Google Business
      Google Maps
      Google Mail
      Google Kalender
      YouTube

    • Probieren Sie es doch einfach mal aus und überzeugen Sie sich selbst von der Vielseitigkeit von GoogleDrive.


    • Die schnelle Notiz

      Oft machen wir uns in Meetings oder auf Veranstaltungen Notizen. Auch diese Zettelwirtschaft muss nicht mehr sein und uns stehen benutzerfreundliche Tools hierfür zur Verfügung. Zudem nicht nur für uns alleine, sondern auch live für alle Beteiligten. 

      Microsoft OneNote ist eine Anwendung zur Erstellung digitaler Notizen. Sie können beispielsweise auf ihrem Smartphone erfassen und dann ganz bequem Zuhause auf ihrem Desktop finalisieren. Hierbei befinden sich erneut alle Daten in der Cloud. Das Anlegen mehrer Notizbücher ermöglicht ihnen ein strukturiertes Arbeiten. OneNote bietet sich ideal für die Erstellung von gemeinsamen Protokollen oder auch dem interaktiven und gemeinsamen Arbeiten in Teams.

      Hier können Sie sich näher zu OneNote informieren.

      Aber was machen Sie, wenn Sie sich mit mehreren Personen zusammen in einer Datei Notizen machen möchten? Und das auch noch live? Kein Problem. Versuchen Sie es doch mal mit Etherpad. Mit Etherpad können Sie in Echtzeit Notizen verfassen und weltweit teilen. Hier kommen Sie zur Webseite.

    • Kollaboratives Arbeiten für Unternehmen

      Auch wenn diese Lösung meint für größere Organisationen in Betracht gezogen werden, möchten wir ihnen diese Tools nicht vorenthalten. Die digitale Speicherung und Verwaltung von Daten ist nur ein Teilgebiet unserer heutigen Arbeit. Oft ist eine Vielzahl weiterer Funktionen notwendig, um Aufgaben abzuwickeln und Teams effizient zu steuern. Hier erleichtern uns sogenannte Dokumentenmanagementsysteme unsere tagtägliche Arbeit. Dokumentenmanagement bezeichnet die datenbankgestützte Verwaltung elektronischer Dokumente.

    • Ein Beispiel ist hier SharePoint aus dem Hause Microsoft. SharePoint dient der Realisierung von Intranet-, Extranet- oder Internet-Webportals. Seine Kernfunktionen sind die folgenden:

      • Datenverwaltung
      • Content Management & Workflows
      • Kontakte
      • Aufgabenverwaltung
      • Formularfunktionen 
      • Diskussionsbeiträge
      • Kalender & Nachrichten
      • Dokumente und Kalkulationstabellen 

      SharePoint ist zudem erweiterbar, sodass die Einbindung externer Daten jederzeit möglich ist. Schauen Sie sich SharePoint hier doch einmal genauer an.

    • Abschlusstest der Lektion

      Testen Sie ihr Wissen!

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen zum dieser Lektion unter Beweis stellen und wertvolle Punkte für den Badge des Kapitels erhalten. 

     
    Section 37
     
    • 5.5 Einsatz von Videokonferenz-Lösungen

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • lernen die Vorteile von Videokonferenz-Lösungen kennen.
      • lernen Lösungen für kleine und größere Teams kennen.
      • lernen Lösungen für umfassende Webinare kennen.


      Let's hang out online

      Im Zuge der fortgeschrittenen Digitalisierung des Bildungssektors und dem riesigen Aufkommen an Angeboten von Online-Kursen, wächst auch der Markt für webbasierte Videokonferenzlösungen. In diesem Kapitel möchten wir ihnen eine Empfehlung möglicher Anbieter vorstellen und ihnen die Vorteile der Nutzung von Videokonferenz-Systemen näher bringen.
        

      Fangen wir mal ganz klein an

      Skype. Das sollte jedem ein Begriff sein. Skype kam im Jahre 2003 als kostenloser Instant-Messaging-Dienst auf den Markt und ist seit 2011 im Besitz von Microsoft.

      Die Technische Hochschule nutzt Skype beispielsweise als primäres Kommunikationstool für seine Mitarbeitenden. Ob Videokonferenzen oder Instant-Messaging, als auch Dateiübertragung und Screen-Sharing - alles ist im Handumdrehen erledigt. Kurzum, Skype ist nur für Videokonferenz in kleinen Gruppen auslegt und bietet kaum erweiterte Features an.

    • Download

      Laden Sie hier Microsoft Skype herunter.

    • Wünschen Sie sich eine private und individuelle Lösung. Dann empfehlen wir GoToMeeting. Über dieses Tool eröffnen Sie ihren eigenen virtuellen Konferenzraum und können Teilnehmer gezielt per individuellen Link und Passwortschutz einladen.

    • Professionelle Lösungen

      Sie wollen nun einen Schritt weitergehen und professionell bei ihrer Zielgruppe auftreten? Sie möchten mit größeren Teilnehmermengen kommunizieren und ihr Webinar parallel in HD-Auflösung aufzeichnen? Dann sollten Sie sich einmal die Lösung der Anbieter ZOOM und GoToWebinar by LogMeIn anschauen.

      ZOOM bietet seinen Kunden eine kostenlose Basisversion bis 100 Teilnehmer pro Webinar mit beschränkter Webinardauer von 40 Minuten an. In vielen Fällen reicht das aus. Wer mehr benötigt muss auf die kostenpflichtige Variante Pro, Business oder Enterprise zurückgreifen, welche zudem mit einer Vielzahl an erweiterten Features einhergeht. 

    • Professionelle Lösungen

      Sie wollen nun einen Schritt weitergehen und professionell bei ihrer Zielgruppe auftreten? Sie möchten mit größeren Teilnehmermengen kommunizieren und ihr Webinar parallel in HD-Auflösung aufzeichnen? Dann sollten Sie sich einmal die Lösung der Anbieter ZOOM und GoToWebinar by LogMeIn anschauen.

      ZOOM bietet seinen Kunden eine kostenlose Basisversion bis 100 Teilnehmer pro Webinar mit beschränkter Webinardauer von 40 Minuten an. In vielen Fällen reicht das aus. Wer mehr benötigt muss auf die kostenpflichtige Variante Pro, Business oder Enterprise zurückgreifen, welche zudem mit einer Vielzahl an erweiterten Features einhergeht. 

    • DOWNLOAD

      Nähre Informationen zu ZOOM finden Sie hier.

    • GoToWebinar bietet ein ähnliches Produkt auch mit verschiedenen Zahlungsarrangements. Der Funktionsumfang ist bis auf komplexe Anforderungen ausgelegt und lässt kaum Wünsche offen. Spannend ist hier z.B der Erwerb von Abschlusszertifikaten direkt nach dem Webinar oder auch das automatische Erstellen von Transkripten. Die Software bietet diverse Branding-Funktionen und ist ab der Pro Version für Teilnehmende vollständig Software unabhängig.

    • DOWNLOAD

      Nähre Informationen zu GoToWebinar finden Sie hier.

    • 1.3 Ausblick

      In den vergangen Jahren sind Webinare zu einem erfolgreichen Marketinginstrument geworden. Entscheidend ist hier aber nicht die Software allein. Vielmehr ist die vorherige Vermarktung ausschlaggebend, um hohe Teilnehmerzahlen und damit einhergehende Abverkäufe zu realisieren. Achten Sie also darauf ein Webinar strategisch richtig in ihrem Marketing-Funnel zu platzieren.

    • Abschlusstest der Lektion

      Testen Sie ihr Wissen!

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen zum dieser Lektion testen und wertvolle Punkte für den Badge des Kapitels erhalten. 

     
    Section 38
     
    • Willkommen im 6. Kapitel
      "Social Media & Kommunikation"

      In diesem Kapitel

      • schauen wir uns den Umgang mit Social Media an.
      • sprechen wir über die Grenzen und Möglichkeiten im Social Media.
      • stellen wir verschiedene Kommunikationsplattformen vor und beleuchten deren Zielgruppen, Funktionen und Kommunikationsansprache.
      • werden wir wichtige Fakten zum Urheberecht, Copyright und OER vermitteln.



    • 5.1 Umgang mit Social Media

      Videovortrag mit Nicole Bauch

      Im folgenden Video verschaffen wir ihnen einen ersten Einblick in das Thema Social Media & Kommunikation. Schau Sie doch gleich einmal rein.

    • Was sind Social Media?

      Social Media, Social Web, Social Software, Web 2.0 usw. sind Begriffe, die für eine Reihe von Entwicklungen stehen, die dazu geführt haben, dass heutzutage Selbstständige und Freelancer ohne großes Budget Internet und Online-Dienste einsetzen können zum

      • Informationsmanagement
      • Identitätsmanagement
      • Beziehungsmanagement

      Social Media als Freelancer und Unternehmer nutzen

      Sie können als Freelancer oder Selbstständige*r mit einem Unternehmen eine Online-Identität aufbauen, indem Sie mit Blog-Software wie z. B. WordPress ein Weblog aufsetzt, um ihre Expertise, Interessen, Meinungen, Kontakte  usw. zu präsentieren. Bei Unternehmen wird das auch als Corporate Blog bezeichnet;  eine Social-Media-Plattform wie LinkedIn oder Facebook nutzen und sich professionell über ein LinkedIn-/ Facebook-Profil oder eine Unternehmensseite bei LinkedIn oder Facebook präsentierst mit ihren Können, ihren Interessen usw.

      Wenn Sie eine Blog-Software oder eine Plattform benutzt, gehen damit einher auch verschiedene Anwendungen zum Informations-Management, die ihnen helfen Informationen zu finden, zu rezipieren oder auch zu verwalten wie beispielsweise das Sharen (Teilen) von Links oder das automatisierte Teilen von Inhalten per RSS-Feed.

      Social Media beinhalten, wie es der Begriff "Social" schon betont, vor allem auch Anwendungen und Funktionen zum Kommentieren, zum Chatten oder auch Foren, die den Dialog zwischen Menschen ermöglichen.

      Insbesondere bei Plattformanbietern ist zu beobachten, dass sie stetig neue Anwendungen in ihre Plattformen integrieren und dabei versuchen, immer mehr visuelle Anwendungsmöglichkeiten, vor allem Video-Funktionen, einzubinden. Bei LinkedIn können Sie jetzt auch per Video kommunizieren oder bei Instagram Video-Stories erstellen. Die Dynamik bei diesen Anwendungen, Apps usw. ist hoch und wenn sie wenig Einsatz finden, werden sie innerhalb kurzer Zeit herausgenommen.  Facebook hat vor einiger Zeit zum Beispiel angekündigt, bei Instagram die Like-Funktion zu entfernen. 

      Wenn Sie ihren Unternehmensauftritt planen, können Sie also wählen, welche Plattform und welche Software (Wordpress, Wix, Squarespace usw.) Sie nehmen möchten und, damit verbunden, welche Medien (Text, Bild, Audio, Video usw.) einsetzbar sind, um ihre Kommunikationsziele zu erreichen. 

      Bieten Sie beispielsweise Ernährungsberatung an, könnte Instagram besonders geeignet sein, um ihre Kund*innen mit Bildern zu kommunizieren, dass gesundes Essen zumindest lecker aussiehst wink  

      Außerdem sollten Sie beachten, welche Social Media ihre Zielgruppen nutzen. Wenn sie mit Kindern und Jugendlichen kommunizieren möchten, werden Sie diese eher auf TikTok antreffen als auf Facebook und vor allem über mobile Endgeräte gut adressieren können.


    • Es ist was los im Netz!

      Technologischen Entwicklungen schreiten fort und es erblicken immer wieder neue “Social Media” das Licht der Welt, die zur Kommunikation genutzt werden. Wie viel dort los ist, kannst du bei "The Internet in Real Time" sehen, dort wird angezeigt was auf Social Media in einer einzigen Sekunde oder Minute passiert!

      Internet in real time

      Tipp: Visuell erkennbar sein im Netzwerk

      Wenn du Facebook nutzt oder LinkedIn kannst du bestimmte Bereiche entlang deiner persönlichen Bedürfnisse gestalten, beispielsweise das Facebook-Cover in deinen Unternehmensfarben gestalten und dein Logo einbinden. Hast du dafür kein oder nur wenig Budget eingeplant, kannst du bei Grafikdesign-Plattformen wie Canva vorbeischauen. Dort findest du Vorlagen, mit denen du vom Facebook-Cover über Folien bis zur Visitenkarte alles in deinem deinen Look gestalten kannst.


    • Unternehmenskommunikation im Social Web

      Kommunikation lässt sich als eine Form der sozialen Interaktion definieren, die auf eine Bedeutungsvermittlung zwischen mindestens zwei Menschen mithilfe von Sprache, Icons, usw. zielt - und auch das Ziel der Interessenrealisierung verfolgen kann. Sie konstituiert sich erst durch aufeinander bezogene Kommunikationshandlungen der beteiligten Akteure.

      Quelle: Burkart, Roland, Kommunikationswissenschaft.
      Grundlagen und Problemfelder, Wien: Böhlau 1995 (2. Aufl.)

      Unternehmenskommunikation wiederum lässt sich mit Zerfaß (2012) definieren als interne Mitarbeiterkommunikation und externe Unternehmenskommunikation. Externe Unternehmenskommunikation meint Öffentlichkeitsarbeit mit gesellschaftspolitischen Akteuren wie z. B. der Presse, den Banken o. ä. und Marktkommunikation mit Marktteilnehmern wie Lieferanten oder Kunden.

      Quelle: Zerfaß, Ansgar/Pleil, Thomas: (Hg.): Handbuch der Online-PR. Strategische Kommunikation in Internet und Social Web , Konstanz, UVK.

      Je nachdem, mit wem Sie kommunizieren möchten, erstellen Sie dann beispielsweise Online-Content in Form von Pressemitteilungen, Investoren-Newslettern usw. oder verfassen Werbebotschaften, erstellen Landing-Pages für Themen, Events und Kampagnen, kommunizieren in Produktforen usw. Das Ganze möglichst inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt.


    • Kapitelaufgabe


      Das Ziel bei dieser Aufgabe besteht darin, dass Sie nach Abschluss des Moduls klarer vor Augen haben, wie Sie für ihre Zwecke in der Praxis weiter vorgehen können.

      Erstellen Sie dazu jetzt einen ersten Plan. Wie oben gezeigt: Anfangen ist wichtig!

      • Konkretisieren Sie ihren Plan mit jeder weiteren Lektion und den darin enthaltenen Informationsangeboten, die Sie gebrauchen können.

      • Stellen Sie nach jeder Lektion ein Posting mit einer Idee, einer Erkenntnis, einer Meinung oder einer Frage von ihnen zum Modulthema in das Forum ein.

      • Suchen Sie in jeder Lektion mindestens ein Posting einer anderen Person. Überlegen Sie sich dabei, was diese Person mit ihrem Posting mitteilen wollte? Überlege Sie eine für diese Person hilfreiche Antwort auf ihr Posting.

        --> Hier geht es zum Forum!

     
    Section 39
     
    • 6.2 Potenziale und Grenzen von Social Media

      In dieser Lektion 

      • sprechen wir über Potentiale und Grenzen im Social Media.
      • schauen uns eine Vielzahl von Beispielen an.
      • sprechen über Fake News und Bots.


      Das größte Potenzial von Social Media

      Es tummeln sich dort sehr, sehr viele Leute und das sind sehr, sehr viele potentielle Kontakte. Menschen, mit denen Sie eine Beziehung aufbauen können, wenn Sie in den Social Media wären wink

      Grenzen gibt es auch, wenn es ihnen keine Freude macht, wenn es keine Netiquette gibt, wenn Krisen zu meistern sind, in Krisen oder weil sich andere nicht nett äußern. Das kann man auch nicht immer verhindern, aber es sollte kein Grund sein, damit gar nicht erst anzufangen.

    • Potenzial von Social Media

      Rezo, ein junger YouTuber und Influencer, hat es uns allen vorgemacht wie man ein Thema auf die öffentliche Agenda setzt.

      Auf seinem Channel erklärte er klipp und klar zum Corona-Abitur: "Warum Politiker momentan auf Schüler scheißen”. Darin wirft er Politiker*innen und Kultusminister*innen vor, dass sie völlig unverantwortlich handeln. 

      Rezo hat es mit seinen politischen Videos zwischenzeitlich geschafft, dass ihn viele Menschen in Deutschland kennen. Alle Achtung!

    • Imageverlust erleiden

      Nach hinten raus gegangen ist der Versuch vom Finanzvorstand der Siemens AG, Joe Kaeser, Luisa Neubauer mit einem Job zu bestechen und damit mundtot zu machen.

      Ausgangspunkt war ihr Tweet, indem sie ihn öffentlich anging, damit er ein geplantes Kohlekraftwerk nicht baut.

    • Ups! Gar nicht wissen, wer über deine Marke und dein Unternehmen spricht!

      Nach der Bitkom-Studie aus dem Jahre 2018 wird in Social Media nicht nur mit Unternehmen, sondern auch über Unternehmen geredet, unabhängig davon, ob diese in dem Netzwerk präsent sind oder nicht, was das Image eines Unternehmens beeinflussen kann. 

      So werden Nutzer*innen bekanntlich gerne mal “laut” und deutlich auf Social Media. Sie äußern sich oft kritisch gegenüber Unternehmen, Regierungen, Behörden und Verbänden. Sie nehmen ihre Rolle als aktive Bürger*innen oder als kritische Konsumenten wahr, um Entscheidungen zu beeinflussen oder zu versuchen, Situationen zu beeinflussen, die ihnen nicht gefallen.  

    • Reichweite erreichen mit der falschen Botschaft

      Wenn Prosumenten gern cross-medial posten, dann kann das richtig Kreise ziehen, wenn ein Posting von Instagram zu Facebook gelangt und dann weiter zu Twitter usw.  

      emojis

      Und einen Shitstorm möchten Sie doch sicherlich verhindern, oder? Ein paar Beispiele gefällig? Bitte!


    • Nicht alles glauben!

      Was auf Social Media geposted wird, muss nicht immer der Wahrheit entsprechen. 

      Manchmal kursieren Fake-News, also Inhalte, die nicht wahr sind. Zudem steckt hinter einem Account nicht immer nur ein Mensch, sondern manchmal auch ein Social Bot. Das ist ein Computerprogramm, das automatisch Antworten gibt, vorgefertigte Inhalte in Social Media einspielt, wenn bestimmte #-Hashtags erscheinen. Hashtags sind Schlagworte, mit denen "User" ihre Postings versehen, um sie in den Social Media leichter auffindbar zu machen. 

      Vielleicht erinnern Sie sich an die Berichterstattung zu den US-Wahlen, in denen Bots versucht haben, Einfluss auf das Wahlergebnis zu nehmen: Roboter als Wahlkampfhelfer, um nur ein Beispiel zu nennen. Das nur als kleiner Hinweis, weil es Social-Media-Einsteiger*innen manchmal schwer fällt, das zu erkennen.

      Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren, empfehlen wir ihnen den gut strukturierten Artikel bei Netzpolitik.org zu Fake-News, Bots und Sockenpuppen – eine Begriffsklärung.

    • Wie du Trolls, Fake News, Bots erkennst?

      Die österreichischen Kolleg*innen von SaferInternet.at haben eine gute Checkliste zur Bewertung von Online-Quellen erstellt und auch nebenstehendes Video produziert.

      Weitere Faktenchecks zu aktuellen Themen findet man auf der Seite von Correctiv.org.

    • Wie konnte es soweit kommen?

      Social Media verändert den alten Gatekeeper-Ansatz

      Social Media haben zur Demokratisierung der Medienlandschaft beigetragen - im guten wie im schlechten Sinne.

      Positiv ist: Auch du kannst dich jetzt unmittelbar einbringen in den gesellschaftlichen Diskurs und zur (in)direkten Akquise. Mit Glück und viel Fleiß wird deine Stimme auch irgendwann gehört.

      Im Gegensatz zu klassischen Medien wie Zeitung, Rundfunk, Broschüren, Werbesendungen bieten dir Social Media eine direkte, effiziente, kostengünstige Möglichkeit, mit deinen "Stakeholdern" ins Gespräch (!) zu kommen, da Nachrichten, die über Social Media verbreitet werden, als authentischer und damit glaubhafter gelten.  

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      Social Media führen dazu, dass Kommunikationsprozesse transparenter und demokratischer werden. Jeder kann die sozialen Medien nutzen, um seine Meinung und seine Botschaften zu verbreiten. Damit einher geht die Gefahr, die Deutungshoheit zu verlieren, wenn du nicht selbst die Story deines Unternehmens erzählst und eine kohärente Ausstrahlung prägst.

      Von Vorteil ist, dass sich deine Ideen und Mitteilungen via Social Media sehr schnell verbreiten können, wenn du dich als Netzwerkknoten aufgebaut hast. Damit lassen sich dann mehr Menschen erreichen und neue Kontakte erschließen. 

     
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    • 6.3 Für wen eignen sich welche Kommunikationsplattformen?

      In dieser Lektion 

      • schauen wir uns das Social Media Prisma an.
      • sprechen über Social Media Aktivitäten.
      • gehen wir auch die bekannte Plattformen ein.
      • geben wir Hilfestellung zum Post auf Social Media.


      Eine Art Überblick

      Mit Hilfe des Social Media Prisma, die Ethority, Digital Pioneer, Marketing Artist & Futurist und Sten Franke erstellt haben, kannst du dir einen differenzierteren Eindruck über das verschaffen, was als Social Media bezeichnet wird.

      Das Social Prisma zeigt die Landschaft der genutzten Social Media mit den Top 250 Social Media Networks, Apps, Tools und Plattformen, zugeordnet zu verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (Stand: 2017/18).

      Prisma


      Die Menschen verteilen sich auf diese sich ständig verändernden Plattformen sehr heterogen. Auch du wirst deine Zielgruppen teilweise auf Nischenangeboten finden.

      Betrachtest du die Entwicklung aber über mehrere Jahre hinweg, zeigt sich die anhaltende Dominanz großer Netzwerke wie Facebook, YouTube, Instagram, Twitter, Pinterest oder LinkedIn. Deren Nutzung hat sich zwar über die Jahre immer wieder verändert, aber dort triffst du eine Vielzahl an "professionellen" Mitmenschen an, die dich unterstützen können, deine Marke aufzubauen.

      Heutzutage muss man im Grunde auf mindestens 2-3 Mainstream-Plattformen vertreten sein. Alleine um zu verstehen, was sich aktuell gerade verändert im Marketing. Und wie es sich von Plattform zu Plattform unterscheiden kann.

      So blickte man vor 5 Jahren noch sehr entertainig auf Social Media. Nur wenige wussten es bereits damals professionell für ihre Zwecke zu nutzen.

      Seitdem hat sich aber viel verändert in der Sicht auf die sozialen Netzwerke. Heute verstehen viele Unternehmen, dass diese Medien gar wichtiger für sie sind als die alten.

      Social Media explained
      "July 26, 2015" by osseous is licensed under CC BY 2.0


      Entsprechend deutlich ist die hohe Dynamik in diesem Bereich. Viele der aufgeführten Social Media überleben nur kurze Zeit und so verändert sich die Social-Media-Landschaft ständig.

      "Seit der Veröffentlichung der Version 6 des Social Media Prismas haben über 50% der Plattformen Ihren Platz räumen müssen. Jedoch sind auch neue Kategorien entstanden, wieder andere fielen ganz heraus oder die zugeordneten Plattformen wurden neuen Kategorien zugeteilt. Die Kategorien Health/Fitness, Lifecasting/Lifestreams und Chatbots Services verdeutlichen, dass das digitale Echtzeiterlebnis und die Vernetzung des Nutzers im Mittelpunkt der Entwicklung stehen." schreibt Ethority und tituliert die Entwicklungen im Bereich Social Media 2017 / 2018 zusammenfassend als "Wandel durch disruptive Innovation".


    • Kernpunkte

      Grundlegend zu überlegen und vorzubereiten bei allen Social Media Aktivitäten:

      1. Profilbeschreibungen werden fast überall benötigt

      • Wie könnten Sie sich, ihre Marke oder Unternehmen beschreiben?
      • Überlegen Sie, was Sie als Unternehmensbild einstellt. Vielleicht ihr Logo?
      • Für das Titelbild benötigen Sie eventuell noch ein Foto. Vielleicht zeigen Sie ihr Geschäft oder ein Produkt von ihnen? Canva zur Bearbeitung ihrer Fotos kennen Sie ja bereits wink

      2. Überlege wen Sie adressieren möchten?

      • Presse, Verbände, ... im Rahmen deiner Öffentlichkeitsarbeit
      • Lieferanten, Kunden, ... im Rahmen deiner Marktkommunikation

      3. Überlege welche Ziele Sie erreichen möchten?

      • Markenimage stärken (WHY)
      • Expertise vermitteln (HOW)
      • Produkte vorstellen (WHAT)

      4. Specials überlegen

      • Call-to-Action um mit einer konkreten Handlungsaufforderung Nutzer*innen zum Handeln zu bewegen
      • Werbeanzeigen für bestimmte Inhalte oder Produkte schalten
      • Events ankündigen
      • Targeting-Funktionen nutzen, die ihnen die Plattformen anbieten aufgrund der Daten ihrer Mitglieder*innen für eine gezielte Zielgruppenansprache - wie zum Beispiel hier bei Facebook  

      5. Niemals machen

      • Personen kontaktieren ohne Grund, ohne deren Profil studiert zu haben. Es passiert nicht selten, dass mich Personen auf LinkedIn kontaktieren, ohne etwas zu schreiben oder als Grund für die Kontaktaufnahme angeben, dass sie E-Learning-Berater sind und mir eine Lösung anbieten, wie ich Online-Kurse erstellen kann. Das ist nicht nur nervig, weil ich das nicht benötige und zeigt vor allem, dass er mein Profil nicht gelesen hat, nicht an Networking interessiert ist und nur etwas verkaufen möchte. Lösche ich sofort solche Anfragen ...
      • Hilfe- und Support-Seiten der Plattformanbieter nutzen zum Aufbau deiner Profile! Diese sind in der Zwischenzeit wirklich selbsterklärend und zumeist auf in deutscher Sprache verfügbar.

    • FACEBOOK

      Dort finden Sie vermutlich die meisten Mitglieder aus ihrer Zielgruppe, weil dort die meisten Menschen registriert sind. Interessant sind Gruppen zur Vernetzung mit (potentiellen) Kund*innen. Stöbern Sie doch einfach etwas mit Hilfe der Funktion „Entdecken“ im Bereich der Facebook-Gruppen. Sicherlich finden Sie dort ein paar spannende Gruppen.

      Wege zum Ziel

      • Facebook-Seite für Unternehmen einrichten, wenn Sie über ihre Firma und ihre Produkte kommunizieren möchten.
      • Eigene Gruppe zu einem Thema einrichten (Community aufbauen).
      • Messenger nutzen für zweiseitige Kommunikationsprozesse.

      LINKEDIN

      LinkedIn ist ein internationales Business Netzwerk. Gestartet als Karriereseite, präsentiert sich LinkedIn heute zunehmend auch als Content Provider für Branchennews, bietet Support bei der Mitarbeitersuche oder ermöglicht es, sich direkt online über Unternehmensprofile auf eine freie Stelle zu bewerben.

      Wege zum Ziel

      • Persönliches Profil einrichten zum Netzwerken, so finden dich auch Unternehmensmitarbeiter*innen, die nach Freelancern suchen.
      • Unternehmensseite einrichten, wenn sich für dich eine Business-zu-Business-Kommunikation lohnt
      • Fokusseiten erstellen (Community aufbauen)
      • Chat für zweiseitige Kommunikationsprozesse nutzen

      TWITTER

      Mit Twitter können Sie Tweets, also kurze Nachrichten in der Twitter-Community in Echtzeit versenden und empfangen. Eine Twitter-Community besteht aus Personen, deren Tweets Sie interessant finden und denen Sie folgen und die Sie ggf. zurück folgen. Twitter ist ein Medium, auf dem extrem schnell kommuniziert wird. Es gibt dort nicht diese speziellen Gruppen- oder Unternehmensbereiche wie bei LinkedIn oder Xing oder Facebook. Charakteristisch ist auf Twitter der #-Hashtag, um Kontakte und Themen zu finden.


      Wege zum Ziel

      • Moments erstellen: Einen Tweet auf ihrer Startseite dauerhaft oben anheften
      • Twitter-Ads sparsam nutzen
      • Direct Messages für zweiseitige Kommunikationsprozesse nutzen

      Top Tools Liste

      Wenn Sie als Trainer*in unterwegs sind, sollten Sie auch mal schauen wie andere Menschen gerne lernen, auch informell lernen, weil Sie anhand dieser Informationen überlegen können, wie sich ein Online-Kurs-Angebot für Sie auswirken kann: Top Tool for Learning

    • Was postet man wo?

      Es gibt unendliche viele Tipps und Tricks und Vorschläge auf Pinterest oder sonst im Netz, was man wann wie posten kann und soll.

      Leidfaden2019

      Mein TIPP:

      Machen Sie sich nicht verrückt. Startet fundiert!

      Für Digital Trainer würde ich LinkedIn empfehlen und Twitter, je nach Themenfeld und Nische ggf. auch Instagram und Facebook.

      Aber fokussiert im ersten Schritt: Baut euch ein seriöses berufliches Netzwerk in den beruflichen Netzwerken auf. Am besten auf LinkedIn. Alles weitere folgt dann daraus.


     
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    • 6.4 Urheberrecht, Copyright & OER

      In dieser Lektion 

      • erhalten Sie einen ersten Einblick in das Urheberrecht.
      • verstehen Sie, was Lizenzen sind.
      • lernen Sie Lizenzmodelle zu unterscheiden.


      Was darf ich? Was darf nicht?

      Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Im Zweifelsfall handelt es sich bei Bildern, Infografiken, Texten, Videos und mehr um Werke Dritter bzw. “Fremdmaterial”, das geschützt ist und bei dessen Nutzung bestimmte Aspekte zu beachten sind wie z. B. das Urheberrecht.

      Wer geschützte Werke nutzen möchte, benötigt dafür die Zustimmung des Urhebers oder der Urheberin. Diese Zustimmung wird erteilt über Verträge wie z. B. Lizenz-Verträge oder Standard-Lizenzen (Open Content-Lizenzen) wie beispielsweise Creative-Commons-Urheberrechtslizenzen.

      Im Rahmen von Bildungsaktivitäten war lange Zeit § 52a UrhG bindend, der am 1. März 2018 von dem neu ins Gesetz eingeführten § 60a UrhG „Unterricht und Lehre“ abgelöst worden ist und die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung urheberrechtlich geschützter Werke zum Zwecke der Veranschaulichung des Unterrichts und der Lehre an Bildungseinrichtungen regelt.

      Bei der Nutzung fremder Materialien, die nicht selbst erstellt wurden, ist generell davon auszugehen, dass diese rechtlich, zum Beispiel durch das Urhebergesetz (UrhG) oder das Patentgesetz, geschützt sind. Texte, Grafiken, Skizzen, Bilder und Fotografien unterliegen dem Urhebergesetz, das heißt, dass grundsätzlich nur der Urheber oder die Urheberin der Werke berechtigt ist, über seine Werke zu bestimmen.

      Bei der Verwendung fremder Materialien (Text, Video, Grafiken, Bilder …) muss daher die Zustimmung der jeweiligen Urheber*in vorliegen, sofern keine Ausnahmen geltend gemacht werden können wie beispielsweise für den privaten Gebrauch oder bei Nutzung zur Veranschaulichung in Unterricht und Forschung.

      Die Zustimmung des jeweiligen Urhebers erfolgt durch Einräumung von Nutzungsrechten, die entweder vom Urheber persönlich oder durch so genannte Verwertungsgesellschaften (Gema, VG Wort) verliehen werden.

    • Urheberrecht allgemein

      Was man wann wie nutzen kann:

      Digital Trainer können sich ebenso wie andere Bildungsanbieter*innen an dieser Infografik der Universität Osnabrück orientieren.

      Urheberrecht

      Für weitere Infos zum Urheberrecht im Bildungssektor empfiehlt sich ein Blick auf iRights.info.

    • Creative Commons speziell

      Für den kreativen Einsatz mancher Werke wurden Creative Commons-Lizenzen geschaffen.

      "Mit Creative Commons (CC) können Urheber von Fotos, Videos, Musik, Texten, Gedichten, Kunstwerken usw. in wenigen Klicks Lizenzen für die Weiterverwendung ihrer Werke erstellen.

      Sie können selber bestimmen, unter welchen rechtlichen Bedingungen ihre Werke veröffentlicht und weiter verwendet werden dürfen.

      Nutzer wissen danach exakt, wofür und wie sie diese Werke benutzen bzw. weiterverwenden dürfen oder eben nicht.

      Die Lizenzen sind einfach verständlich und gratis.

      Symbole visualisieren die Lizenzen.

      Sie sind in über 60 Sprachen erhältlich und weltweit rechtsgültig.

      Damit sind sie für den Einsatz im Internet wie geschaffen. Inzwischen findet man über 400+ Millionen Werke im Internet

      Die Bedeutungen der Lizenzen werden mit Symbolen visualisiert. Sie erklären welche Bedingungen bei der Weiterverwendung zu beachten sind – Restriktionen."

      Siehe: http://www.creativecommons.ch/wie-funktionierts/

      CC

    • Wann darf ich was wie nutzen?

      "Die CC-Lizenzen, angeordnet nach ihrer Offenheit: von der Gemeinfreiheit (Public domain, PD) bis zu „Alle Rechte vorbehalten“ (All rights reserved). 

      Dunkelgrün sind die „Approved for Free Cultural Works“-Lizenzen, die beiden grünen Bereiche markieren die Lizenzen, die kompatibel mit der „Remix-Kultur“ sind." 

      Es empfiehlt sich, bei der Nutzung nur auf folgende Lizenzen zu setzen:

      CC 0 (kein Urhebername erforderlich, Werk kann sogar verändert werden), 

      CC BY (unbedingt mit Urhebernennung, Werkkann sogar verändert werden)

      CC BY SA (unbedingt mit Urhebernennung, Werk kann sogar verändert werden, muss aber mit derselben Lizenz das eigene Werk selbst lizensieren)

      CC BY ND (unbedingt mit Urhebernennung, Werk darf nicht verändert werden)


      Alle NC-Lizenzen sind rechtlich zu ungewiß, da man im Grunde nahezu allen Marktteilnehmer*innen in der ein oder anderen Form ein kommerzielles Interesse unterstellen kann.

      Was diese Lizenzen im Detail genau bedeuten, wird von Creative Commons selbst gut erklärt. Für weitere Infos und aktuellen Entwicklungen empfehlen wir iRights.
    • Resümee

      Die Vorteile von OER und CC liegen klar auf der Hand, denke ich. Inhalte, die jemand erstellt hat, sollten in Social Media kursieren, damit andere diese aufgreifen, mit ihren Können und Wissen erweitern und wieder in den Social-Media.Kreislauf einspeisen können - zum Nutzen anderer. Meistens wird es dann immer besser!

      Das Urheberecht sollte trotzdem beachtet werden!

      Es liegt an ihnen, mit ihrem Handeln die Richtung zu ändern, indem Sie die Inhalte von Leuten nutzt, die offen arbeiten und nicht so sehr die von Leuten, die ihr Wissen und ihre Inhalte nur verkaufen wollen. Das ist kein Plädoyer dafür, alles umsonst abzugeben, aber eine gute Mischung zu finden.

     
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    • Willkommen im 7. Kapitel "Digitales Marketing"

      In diesem Kapitel lernen Sie

      • was Digitales Marketing bedeutet.
      • wie Sie Kommunikationsprozesse mit Online-Tools entlang der Erwartungshaltung und User-Experience modern und zeitgemäß gestalten können.
      • wie Sie Webseiten im Handumdrehen selbst erstellen können.
      • wie Sie Produkte und Dienstleistungen digital vertreiben können und welche Möglichkeiten Online-Shopsysteme bieten.


      7.1 Digitale Marketing verstehen

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    • 7.2 Kommunikationsprozesse mit Online-Tools

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

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    • 7.3 Erstellung von Webseiten (Teil 1)

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen Verständnis über die Funktion von Webseiten.
      • verstehen, welche Faktoren ihre Webseite auffindbar macht.
      • lernen wie Sie eine Webseite schnell und einfach einrichten.
      • lernen Vor- und Nachteile von Content Management Systemen kennen.


      Einführung in die Erstellung von Webseiten

      Google ist ihr bester Freund

      Jeder kennt es. Jeder tut es. Egal, ob bei der Dienstleistungs- oder Produktsuche. Ständig fragen wir Google um Rat. Mit einem deutlichen Marktanteil von über 87% ist Google die größte Suchmaschine der Welt. Wo könnten Sie sich also besser präsentieren als hier?

      In diesem Kapitel stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten und Systeme vor, um schnell und kostengünstig Ihre eigene Webseite auf die Beine zu stellen. Heutzutage bedarf es keiner teuren Agenturen mehr, die komplexe Webseiten mit umfassenden Content Management Systemen (CMS) wie beispielsweise Wordpress oder TYPO3 entwickeln. Der Markt hat sich in den letzten Jahren stark verändert und ist immer benutzerorientierter. Einfache Baukastensystemen für Webseiten mit All-in-one-Lösungen bieten nun jedem Laien die Möglichkeit in kürzester Zeit eine eigene Webseite zu erstellen.

    • Präsentieren und gefunden werden

      Viele Unternehmer, Selbstständige oder Freelancer haben bereits eine eigene Webseite. Dann können Sie sich dieses Lektion ja eigentlich sparen, oder? Nicht so ganz. Die Suchkriterien, -richtlinien und Bewertungsfaktoren für ein erfolgreiches Ranking bei Google haben sich in den vergangen Jahren stark verändert und tun dies immer noch stetig. In diesem Abschnitt möchten wir Ihnen daher einige der aus heutiger Sicht wichtigsten Faktoren für eine optimale Auffindbarkeit und Platzierung in den Suchergebnissen bei Google vorstellen.

    • CONENT IST KING

      Sie haben es geahnt: Google legt größten Wert auf hochwertige Inhalte. Das bedeutet, dass Google ihre Webseite als Ganzes betrachtet und holistische sowie zusammenhängende Inhalte erkennt. Schreiben Sie über ein Thema sollte diese mindestens 500 Wörter beinhalten. Viele Studien zeigen sogar, dass noch längerer Content besser ist. Überschriften müssen mit ihren Texten, Grafiken oder Videos im Einklang sein. 

      Oft fällt es hier schwer einen Text zu verfassen, welcher sowohl lesefreundlich als auch Google-tauglich ist. Hier spielen “Keywords” (Schlüsselbegriffe) eine besondere Rolle. Google sagt, dass sich in jedem Text bestimmte Keywords wiederfinden müssen, welche in den gesamten Inhalt einzuordnen sind und inhaltlich hierzu passen.

      Seien Sie also bedacht, wenn es ums Texte schreiben geht. Einen guten Guide für Anfänger finden Sie hier.

      HALTEN SIE IHRE WEBSEITE AKTUELL

      Google favorisiert Webseiten, die regelmäßig aktualisiert werden. Schauen Sie also, dass Sie sich einen kleinen Themenplan erstellen, welche Inhalte Sie wann auf ihre Webseite einbinden wollen. Ideal ist hierfür ein aktiver Blog. Ein Blog ist wie eine Art öffentliches Tagebuch oder Journal zu verstehen. Er berichtet über gezielte Themenfelder und umfasst meistens Texte mit über 2.000 Wörtern. 

      Gute Tipps für Anfänger liefert diese Webseite.

      INTERNE UND EXTERNE VERLINKUNGEN

      Schon immer waren Links ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschine. Dieses gilt auch für Links innerhalb Ihrer Webseite. Es wird hier zwischen internen und externen Links unterschieden.

      Interne Links sind Verweise innerhalb ihrer eigenen Webseite. Verkaufen Sie beispielsweise Autoreifen, dann könnten Sie aus ihrem Artikel heraus auf einen ähnlichen Artikel mit näheren Informationen zu Leichtmetallfelgen verweisen. Je besser Google dann auf die von Ihnen verwiesene Webseite bewertet hat, desto häufiger wird diese Webseite ausgespielt in den Suchergebnissen bei Google.

      Externe Links tun das genaue Gegenteil. Andere Webseiten verlinken auf ihre Webseite. Hierbei ist relevant, wie beliebt die Seite ist, die auf sie verweist. Folglich haben Links von Webseiten, die selbst stark verlinkt wurden, mehr Relevanz für ihre Seite.

      SCHNELLER IST BESSER

      Heutzutage sollen Seitenbesucher schnell und effektiv zu den gewünschten Informationen kommen. Das hat Google schon lange erkannt und belohnt Webseiten mit schnellen Ladezeiten. Dieses gilt sowohl für Besuche von Desktops und mobilen Endgeräten. Halten Sie folglich ihre Webseite schlank und optimieren Sie Bilder für schnellstmögliche Ladezeiten. 

      Eine ideale Hilfestellung mit Verbesserungsvorschlägen bietet Google hier selbst. 

      MOBILE FIRST

      Der Zugriff von mobilen Endgeräten, wie Smartphones oder Tablets, ist enorm gestiegen in den vergangen Jahren mit starker Tendenz nach oben. Fast alle Content-Management-Systeme erstellen ihre Webseiten im sogenannten “Responsive Design”. Das bedeutet, dass sich die Inhalte ihre Webseite automatisch dem entsprechendem Endgerät anpassen. Eine gute Lesbarkeit, Struktur und Funktionalität ist hier ausschlaggebend, ob der User sich weiter auf ihrer Website zurecht findet oder nicht. Google wertet sogar Webseiten ab, die nicht mobilfähig sind.


      MULTIMEDIALE INHALTE

      Schreiben Sie nicht einfach nur Texte. Schauen Sie, dass ihre Website multimedial aufgestellt ist. Arbeiten Sie mit Texten, Bildern, Videos oder sogar Podcasts. Hierbei ist es das Ziel, den Besucher so lang wie möglich auf ihrer Webseite verweilen zu lassen. Visualisieren Sie dem Besucher ihre Inhalte aus verschiedenen Perspektiven oder versuchen sie ihn sogar aktiv in den Inhalt einzubeziehen, beispielsweise durch Quizzes, Gamification oder interaktive Bots.

     
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    • 7.3 Erstellung von Webseiten (Teil 2)

      Webseiten: Pragmatisch, praktisch, gut

      Im folgenden Abschnitt schauen wir uns verschiedene Anbieter und Plattformen an, mit dessen Hilfe Sie kostengünstig und auf einfachste Art und Weise ihr eigene Webseite erstellen können.


      Content-Management-System

      Alle diese Plattformen setzen auf ein CMS, das sogenannte Content Management System. Bei einem CMS handelt es sich um eine Software, mit der Sie Webinhalte – wie beispielsweise Texte oder Multimedia-Elemente über eine benutzerfreundliche Anwenderoberfläche selbst erstellen, bearbeiten und veröffentlichen können. Alles ohne Programmierkenntnisse und gezieltes Vorwissen. Wir stellen Ihnen im weiteren Verlauf Anbieter vor, die Ihnen die Erstellung einer Website Schritt für Schritt innerhalb ihres CMS erklären.

      Die richtige Wahl treffen

      Ist man erst einmal auf der Suche nach einem passenden Content Management System, sieht man schnell den Wald vor lauter Bäumen nicht. Derzeit sind über 250 Softwarelösungen auf dem Markt verfügbar. Sie sollten sich fragen, welche Anforderungen Sie an das CMS stellen und welche Features, wie z. B. Blogging, Social Publishing etc. Sie nutzen möchten.

      Egal für welches CMS Sie sich entscheiden, vor Beginn der Erstellung einer Website sollten Sie sich für eine passende Domain entscheiden und dessen Verfügbarkeit überprüfen. Eine Domain ist der Name unter dem ihre Internetseite ist finden sein wird, beispielsweise www.digitaler-trainer.de.

    • LINK

      Dieses können Sie ganz bequem mit Hilfe eines Domain-Checkers überprüfen.

    • Bauen wir eine Website

      Abschließend möchten wir ihnen ein zwei Anbieter vorstellen, die mit einem “Baukastensystem” für Webseiten arbeiten und WordPress als größtes und freies Content Management System. WordPress ist das meistverbreitete System zum Betrieb von Webseiten mit ca. 50% Anteil an allen CMS und einem Anteil von 32% an allen Websites weltweit.

      Vorschläge für Anbieter von Baukastensystemen

      Wir haben uns hier auf die beiden Anbieter www.wix.com und www.jimdo.com entschieden. Beide Anbieter bieten eine All-in-one-Lösung für den Aufbau ihrer Webseite. Dieses betrifft die folgenden Punkte:

      • Registrierung und Einrichtung ihrer Domain
      • Bereitstellung von Webspace (Webhosting)
      • Unterbringung ihrer Webseite auf dem Webspace
      • Einrichtung eines E-Mail-Postfachs 
      • Aufbau ihrer Webseite mit allen Funktionen und Inhalten
      • Optimierung ihrer Webseite für Suchmaschinen
      • Einrichtung eines Blogs
      • Einrichtung eines Shop-Systems

      Nach erfolgreicher Registrierung bei einem der beiden Anbieter, werden Sie über einen “Wizard” Schritt für Schritt durch die Installation geführt. Sie können optionale Features aktivieren oder deaktivieren, zwischen verschiedenen Designvorschlägen wählen und ihre Internetseite für mobile Endgeräte einrichten. Alles erfolgt über die Benutzeroberfläche des jeweiligen Anbieters.

    • Wordpress installieren

      WordPress ist das meistverbreitete CMS weltweit und lässt keinen Wunsch offen. Allerdings ist WordPress ein einfaches Baukastensystem, wie das von z .B. Jimdo. Zuallererst muss WordPress auf ihrem Webspace eingerichtet werden. Viele Provider wie beispielsweise www.strato.de bieten dieses bereits als automatisches Feature an:. An Anleitung finden Sie hier.

      Ist WordPress einmal installiert, können Sie kostenlose oder kostenpflichtige Templates erwerben, welche Sie dann mit ihren eigenen Inhalten befüllen können. Eine riesige Auswahl an Templates finden auf der Internetseite Themeforest. Das Theme von Avada ist beispielsweise sehr beliebt und kommt mit einem Support von 6 Monaten. Für knapp 60 Euro erwerben Sie eine zuverlässiges Theme, welches zudem mit einer Vielzahl an Webseiten-Demos kommt, die Sie einfach installieren und anschließend mit ihren Inhalten aktualisieren können. Avada ist unter hier zu erwerben.

    • Bedanken Sie bitte auch, dass es wie bei allen Systemen Vor- und Nachteile gibt:

      WordPress & Vorteile

      • Gänzlich kostenfrei nutzbar
      • Langjährige Entwicklung und stetige Updates
      • Hunderttausende Themes vorhanden
      • Ideal für Suchmaschinenoptimierung 
      • Riesige Auswahl an Plugins
      • WordPress arbeitet auf ihrem eigenen Webserver

      WordPress & Nachteile

      • Größte Beliebtheit unter Hackern
      • Komplexität & Kompatibilität mit Plugins
      • Themes und Plugins werden nicht immer vom Anbieter aktualisiert

    • Abschlusstest der Lektion

      Testen Sie ihr Wissen!

      Im folgenden Abschnitt können Sie ihr Wissen zum dieser Lektion testen und wertvolle Punkte für den Badge des Kapitels erhalten. 

     
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    • 7.4 Produkte und Dienstleistungen digital vertreiben

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

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    • Willkommen im 8. Kapitel "Einführung in die Datensicherheit"

      In diesem Kapitel führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • erlernen die Grundlagen der DSGVO.
      • gewinnen Einblick in die Grundzüge des Datenschutzes.
      • gewinnen Einblick in die Rechenschaftspflicht bei Unternehmen.
      • verstehen den richtigen Umgang mit persönlichen Daten.

    • 8.1 Einleitung


      Datenschutz ist ein Grundrecht aller natürlichen Personen und das nicht erst mit Einführung der Datenschutzgrundverordnung, im Folgenden kurz DSGVO genannt, vom 25. Mai 2018.

      Innerhalb der EU galt bislang die 1995 erlassene Datenschutzrichtlinie 95/46/EG. Somit hatten alle 28 Mitgliedstaaten der EU zwar die gleiche Rechtsgrundlage, konnten aber die Umsetzung des Datenschutzes jeweils selbst bestimmen. In Folge kam es so zu einem Ungleichgewicht im Datenschutzniveau der einzelnen Staaten.

      Mit der Einführung der DSGVO soll u.a. dieses Ungleichgewicht behoben werden, indem durch das Verfassen einer EU gültigen DSGVO alle Mitgliedstaaten an das gleiche geltende Recht gebunden werden.
      Nationale Unterschiede werden künftig durch die Option sogenannter "Öffnungsklauseln" möglich sein, indem sie dem nationalen Gesetzgeber erlauben eigene nationale Regelungen zu erlassen. In Deutschland tritt zeitgleich ein neues Bundesdatenschutzgesetz (BDSG neu) in Kraft, welches eben diesen nationalen "Spielräumen" Platz verschaffen soll. Diese "Spielräume" dienen der Anpassung an nationales Recht. Sie dienen nicht dazu, die DSGVO zu entschärfen oder aufzuweichen!


      Wichtig

      Mit dem 25. Mai 2018 wird die Datenschutzrichtlinie 95/46/EG von 1995 durch die DSGVO endgültig und rechtswirksam abgelöst.


      Kern der DSGVO ist eine Verfestigung der Rechte des Einzelnen in Belangen des Datenschutzes auf EU Ebene:
      (1) Diese Verordnung enthält Vorschriften zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Verkehr solcher Daten.
      (2) Diese Verordnung schützt die Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten.
      (3) Der freie Verkehr personenbezogener Daten in der Union darf aus Gründen des Schutzes natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten weder eingeschränkt noch verboten werden. 


      Beispiele für personenbezogene Daten

      • Name, Geburtsdatum und Kontaktdaten (z.B. Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer)
      • Personaldaten (z.B. Personalnummer, Stammdaten, Zeiterfassungsdaten)
      • Informationen zu individuellem Verhalten von Kunden (z.B. Standortdaten, Einkaufsgewohnheiten)
      • Zugangsdaten (z.B. User-ID, Anmeldename)
      • Videoaufnahmen
      • IP-Adressen
      • Fotos
      • Nummernschilder am Kraftfahrzeug
     
    Section 48
     
    • 8.2 Die wichtigsten Grundsätze der Datenverarbeitung


      Frage

      Was sind eigentlich die wichtigsten Grundsätze der Datenverarbeitung?


    • Grundsätze der Datenverarbeitung nach Art. 5 DSGVO im Überblick

      (Klicken Sie auf die einzelnen Grundsätze, um mehr zu erfahren.)

      Niemand darf ohne Rechtsgrundlage personenbezogene Daten erheben, speichern und irgendwie verwenden.

      Personenbezogene Datenverarbeitung ist rechtmäßig, wenn

      • eine Einwilligung vorliegt,
      • ein Vertrag oder eine rechtliche Verpflichtung dies erforderlich macht
      • oder wenn die Verarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen des Verantwortlichen oder Dritter dies erforderlich machen und die Interessen der betroffenen Person nicht überwiegen.

      Die Verarbeitung darf ausschließlich für den einen konkret festgelegten Zweck stattfinden.

      Verarbeitet werden dürfen nur die wirklich benötigten Daten.

      Jede betroffene Person hat ein Recht auf richtige Schreibweise, korrekte Datenangaben und Anpassung veränderter Daten (z. B. bei Vermählung).

      Verantwortliche dürfen nur die Daten für den vereinbarten Zweck speichern. Liegt der Zweck nicht mehr vor, müssen diese Daten gelöscht werden, es sei denn, andere Gesetze stehen dem entgegen. Gibt es diese Einschränkungen nicht (mehr), müssen die Daten gelöscht oder so geändert werden, dass ein Bezug der Person nicht möglich ist.

     
    Section 49
     
    • 8.3 Wesentliche Ziele und Grundsätze der DSGVO

      Wie bereits zu Beginn dieses Kurses erwähnt, ist das wesentliche Ziel der DSGVO die Rechte natürlicher Personen in Bezug auf die Verarbeitung personenbezogener Daten (auch im Rahmen der rasanten digitalen (Weiter-)Entwicklung) noch besser zu schützen.
      Das folgende Kapitel stellt einige wesentliche Grundsätze vor, die sicherstellen sollen, dass die Rechte gewahrt werden.

    • Rechte der Betroffenen

    • Rechte der Betroffenen im ausführlichen Überblick



      Weiterhin besteht gemäß Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung personenbezogener Daten durch ein Unternehmen zu beschweren.

      Aufsichtsbehörden

      Klicken Sie hier, um eine Liste der Aufsichtsbehörden zu erhalten.



      Übrigens...

      Diese Rechte stets gesetzeskonform zu beachten ist nicht ganz einfach, schon gar nicht, wenn man sich nicht zuvor damit beschäftigt hat.

     
    Section 50
     
    • 8.4 Die Rechenschaftspflicht

      Für die DSGVO wird neben den zuvor genannten Grundsätzen besonders die Rechenschaftspflicht (Art. 5 Abs. 2 DSGVO) zur Pflicht und Herausforderung für Unternehmen werden:

    • Rechenschaftspflicht im Überblick

      Die wahrscheinlich größte Herausforderung für Unternehmen!

      • welche personenbezogenen Daten von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Beschäftigten verarbeitet werden,
      • auf welcher Rechtsgrundlage dies geschieht,
      • welchem Zweck sie dienen und
      • welche Löschfristen vorliegen.


      Bußgelder, Schadensersatz, Haftung

      Ernsthafte Folgen für die Nicht-Einhaltung der Datenschutzgesetze:

      DSGVO

      • Bestimmungen für Geldbußen nach Art. 83 Abs. 6 DSGVO (10 Mio. bis 20 Mio. € bzw. 2 % bis 4 % des letzten Jahresumsatzes)
      • Bestimmungen für Schadensersatz nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO (materiell => Schadensersatz; immateriell => Schmerzensgeld)

      BDSG (neu)

      • Diese Regelungen ergänzen die DSGVO: § 42 BDSG (für Strafvorschriften) und § 43 BDSG (für Bußgeldvorschriften)
     
    Section 51
     
    • 8.5 Umgang mit persönlichen Daten

      In dieser Lektion führen wir Sie thematisch in das Thema ein und Sie

      • gewinnen ...


      H2

      Text

     
    Section 52
     
    • Erhalt des Weiterbildungszertifikats

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      Wie genau komme ich mein Zertifikat?

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