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    • 6.2 Potenziale und Grenzen von Social Media

      In dieser Lektion 

      • sprechen wir über Potentiale und Grenzen im Social Media.
      • schauen uns eine Vielzahl von Beispielen an.
      • sprechen über Fake News und Bots.


      Das größte Potenzial von Social Media

      Es tummeln sich dort sehr, sehr viele Leute und das sind sehr, sehr viele potentielle Kontakte. Menschen, mit denen Sie eine Beziehung aufbauen können, wenn Sie in den Social Media wären wink

      Grenzen gibt es auch, wenn es ihnen keine Freude macht, wenn es keine Netiquette gibt, wenn Krisen zu meistern sind, in Krisen oder weil sich andere nicht nett äußern. Das kann man auch nicht immer verhindern, aber es sollte kein Grund sein, damit gar nicht erst anzufangen.

    • Potenzial von Social Media

      Rezo, ein junger YouTuber und Influencer, hat es uns allen vorgemacht wie man ein Thema auf die öffentliche Agenda setzt.

      Auf seinem Channel erklärte er klipp und klar zum Corona-Abitur: "Warum Politiker momentan auf Schüler scheißen”. Darin wirft er Politiker*innen und Kultusminister*innen vor, dass sie völlig unverantwortlich handeln. 

      Rezo hat es mit seinen politischen Videos zwischenzeitlich geschafft, dass ihn viele Menschen in Deutschland kennen. Alle Achtung!

    • Imageverlust erleiden

      Nach hinten raus gegangen ist der Versuch vom Finanzvorstand der Siemens AG, Joe Kaeser, Luisa Neubauer mit einem Job zu bestechen und damit mundtot zu machen.

      Ausgangspunkt war ihr Tweet, indem sie ihn öffentlich anging, damit er ein geplantes Kohlekraftwerk nicht baut.

    • Ups! Gar nicht wissen, wer über deine Marke und dein Unternehmen spricht!

      Nach der Bitkom-Studie aus dem Jahre 2018 wird in Social Media nicht nur mit Unternehmen, sondern auch über Unternehmen geredet, unabhängig davon, ob diese in dem Netzwerk präsent sind oder nicht, was das Image eines Unternehmens beeinflussen kann. 

      So werden Nutzer*innen bekanntlich gerne mal “laut” und deutlich auf Social Media. Sie äußern sich oft kritisch gegenüber Unternehmen, Regierungen, Behörden und Verbänden. Sie nehmen ihre Rolle als aktive Bürger*innen oder als kritische Konsumenten wahr, um Entscheidungen zu beeinflussen oder zu versuchen, Situationen zu beeinflussen, die ihnen nicht gefallen.  

    • Reichweite erreichen mit der falschen Botschaft

      Wenn Prosumenten gern cross-medial posten, dann kann das richtig Kreise ziehen, wenn ein Posting von Instagram zu Facebook gelangt und dann weiter zu Twitter usw.  

      emojis

      Und einen Shitstorm möchten Sie doch sicherlich verhindern, oder? Ein paar Beispiele gefällig? Bitte!


    • Nicht alles glauben!

      Was auf Social Media geposted wird, muss nicht immer der Wahrheit entsprechen. 

      Manchmal kursieren Fake-News, also Inhalte, die nicht wahr sind. Zudem steckt hinter einem Account nicht immer nur ein Mensch, sondern manchmal auch ein Social Bot. Das ist ein Computerprogramm, das automatisch Antworten gibt, vorgefertigte Inhalte in Social Media einspielt, wenn bestimmte #-Hashtags erscheinen. Hashtags sind Schlagworte, mit denen "User" ihre Postings versehen, um sie in den Social Media leichter auffindbar zu machen. 

      Vielleicht erinnern Sie sich an die Berichterstattung zu den US-Wahlen, in denen Bots versucht haben, Einfluss auf das Wahlergebnis zu nehmen: Roboter als Wahlkampfhelfer, um nur ein Beispiel zu nennen. Das nur als kleiner Hinweis, weil es Social-Media-Einsteiger*innen manchmal schwer fällt, das zu erkennen.

      Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren, empfehlen wir ihnen den gut strukturierten Artikel bei Netzpolitik.org zu Fake-News, Bots und Sockenpuppen – eine Begriffsklärung.

    • Wie du Trolls, Fake News, Bots erkennst?

      Die österreichischen Kolleg*innen von SaferInternet.at haben eine gute Checkliste zur Bewertung von Online-Quellen erstellt und auch nebenstehendes Video produziert.

      Weitere Faktenchecks zu aktuellen Themen findet man auf der Seite von Correctiv.org.

    • Wie konnte es soweit kommen?

      Social Media verändert den alten Gatekeeper-Ansatz

      Social Media haben zur Demokratisierung der Medienlandschaft beigetragen - im guten wie im schlechten Sinne.

      Positiv ist: Auch du kannst dich jetzt unmittelbar einbringen in den gesellschaftlichen Diskurs und zur (in)direkten Akquise. Mit Glück und viel Fleiß wird deine Stimme auch irgendwann gehört.

      Im Gegensatz zu klassischen Medien wie Zeitung, Rundfunk, Broschüren, Werbesendungen bieten dir Social Media eine direkte, effiziente, kostengünstige Möglichkeit, mit deinen "Stakeholdern" ins Gespräch (!) zu kommen, da Nachrichten, die über Social Media verbreitet werden, als authentischer und damit glaubhafter gelten.  

      Automative2

      Social Media führen dazu, dass Kommunikationsprozesse transparenter und demokratischer werden. Jeder kann die sozialen Medien nutzen, um seine Meinung und seine Botschaften zu verbreiten. Damit einher geht die Gefahr, die Deutungshoheit zu verlieren, wenn du nicht selbst die Story deines Unternehmens erzählst und eine kohärente Ausstrahlung prägst.

      Von Vorteil ist, dass sich deine Ideen und Mitteilungen via Social Media sehr schnell verbreiten können, wenn du dich als Netzwerkknoten aufgebaut hast. Damit lassen sich dann mehr Menschen erreichen und neue Kontakte erschließen.