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    • 4.2 Datenakquise

      Zur Entwicklung leistungsfähiger Software, die auf tiefen neuronalen Netzen basiert und tatsächlichen Mehrwert hinsichtlich des Prozesses bietet, braucht es einen großen Datensatz. Da den meisten Produzenten großer Datensätze der Wert selbiger bewusst ist, kann sich die Beschaffung sinnvoller Daten kompliziert gestalten. Insbesondere für kleine Unternehmen ist es von hoher Bedeutung, dass sie ausreichend Daten generieren, welche ihnen zum Lernen des Systems dienen. Stehen einem Unternehmen nicht ausreichend Daten zur Verfügung sind der Zugang zu öffentliche Daten (Open Data) eine Möglichkeit. Es bestehen bereits Plattformen auf kommunaler und auch auf Landesebene, welche Daten zur Verfügung stellen. Hierfür werden von der Regierung aktuell noch keine Standards oder gar Pflichten vorgeschrieben, sodass viele Daten bei den Unternehmen bleiben und nicht für die Öffentlichkeit geteilt werden.

      Bei der Form "Open Data" hat die Sicherheit der Datennutzung oberste Priorität. Die Quelle der Daten sollte verlässlich sein, sodass Unternehmen diese einwandfrei verwenden können und der Schutz - insbesondere  personenbezogener Daten - gewährleistet ist.

      Eine Hürde für Hersteller von KI sind die gesetzlichen Vorgaben zur aktuellen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Es ist nötig, vertraglich abzusichern, dass entsprechend generierte Daten zum Einsatz in das Software-System verwendet werden dürfen. Die Software-Entwickler sind in diesem Fall lediglich die Dienstleister zur Verarbeitung der vorhandenen Daten.